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Frankreich trifft Japan: Das gilt nicht nur für die Drinks in der French Bento Bar. Bild: PR/French Bento Bar

Frankfurt : Französische Pop-Up-Bar mit japanischem Flair

Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat eine neue Bar eröffnet. Auf einem Plätzchen zwischen Glasfassaden und Beton kann man Drinks genießen, die von Frankreich und Japan inspiriert wurden.

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          Der Jürgen-Ponto-Platz im Frankfurter Bahnhofsviertel ist seit kurzem ein wenig belebter. Die „French Bento Bar“ des Ameron-Hotels bringt mit Sonnenschirmen und Bistro-Möbeln auf ihrer Sommerterrasse ein wenig französisches Flair zwischen Beton und Glasfassaden. Da die Pandemieauflagen die ursprünglich geplante Bareröffnung in diesem Sommer erschweren, hat die Bar sich für diese Pop-Up-Terrassen-Variante entschieden, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.
           
          Praktisch heißt das: Was die Karte der „French Bento Bar“ hergibt, kann man draußen genießen. Und wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um Gerichte und Getränke, die sich von Frankreich und Japan inspirieren lassen. „Die meisten unserer Drinks sind Variationen, die man normalerweise nicht erwarten würde. Wir arbeiten dafür mit Aromen wie Hibiskus, Litschi und Jasmin“, wird Barchef Michael Nagy zitiert. Die „French Bento Bar“ fügt sich damit in die Reihe der experimentierfreudigen Frankfurter Bars ein, die mit ihren Drinks etwas japanisches Flair ins Bahnhofsviertel holen.

          Maria Wiesner
          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Gespannt darf man also schon auf die Zeit sein, wenn die Besucher sich auch in die eigentlichen Barräume begeben dürfen. Deren Einrichtungskonzept ist weniger französisch, es orientiert sich mehr am Design des Hotels, an dessen Räumlichkeiten es sich anschließt.

          Das seit vergangenem Herbst eröffnete Hotel liegt in einem Gebäudeensemble, das aus vier ehemaligen Geschäftsvillen besteht. In den mit dickem roten Teppich ausgelegten Fluren verläuft man sich gern ein bisschen. Das neue Haus in Frankfurt setze erstmals „ein Boutique-Konzept auf Luxus-Niveau“ um, hieß es kürzlich bei einem Rundgang.

          Der Luxus beginnt schon im Eingangsbereich mit Calacatta-Oro-Marmor, der in spitzen geografischen Mustern gelegt ist. In Lobby, Salon und Zimmern ergänzen Mahagoniholz und Messingelemente die durchdachte Einrichtung. Lampen, Möbel und Farben erinnern an Art déco, sind aber modern interpretiert.

          So hält es auch die „French Bento Bar“: An den eckigen Pfeilern ziehen sich grüne Fließen wie Schuppen nach unten. Überhaupt ist grün die vorherrschende Farbe auf den Polstern und hinter der Bar. Dort wird sie mit warmen Messingelemente kombiniert. Das Holz der Tische sieht leicht nach Upcycling aus. In einer Ecknische hat ein Tisch besondere Patina, an dem im Berliner Grill Royal schon George Clooney gegessen haben soll.

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