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Adventskalender, Tag 24 : So speist die Welt an Weihnachten

  • Aktualisiert am

Vegetarier (und Schweine) haben es in Manila an Weihnachten schwer: „Lechon“, am Stück über dem Feuer gegrillt. Bild: EPA

Bekanntlich dreht sich das Fest um Kinder, Geschenke, Familie – und ums Essen. Manche Deutsche begnügen sich mit Würstchen und Kartoffelsalat, manche verlangt es nach Gänsebraten oder Fondue. Und der Rest der Welt?

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          Russland – Olivier und Ironie

          Es ist Irina ein bisschen unangenehm, alle Gerichte aufzuzählen, die sie vor den russischen Feiertagen jedes Jahr zubereitet. Da würden sich doch alle fragen, wie man bloß so viel essen könne! Sie macht es dann aber doch. Ihre Vorbereitungen beginnen am 30. Dezember, denn in Russland findet das wichtigste Fest des Jahres in der Nacht auf den 1. Januar statt – dann wird das „Nowyj God“ gefeiert, das Neujahrsfest, in einer Mischung aus Heiligabend ohne religiöse Elemente und Silvester. Danach folgt noch eine ganze Woche der Völlerei bei Familie und Freunden, die am 7. Januar in das orthodoxe Weihnachtsfest mündet – aber da muss Irina schon längst wieder arbeiten.

          Umso wichtiger ist also das Neujahrsfest. Am 30. beginnt Irina, die Ende vierzig und Verkäuferin in einem Moskauer Kleidergeschäft ist, mit dem „Cholodjez“, einer Fleisch- und Gemüsesülze, die lange im Kühlschrank stehen und deshalb früh zubereitet werden muss. Am nächsten Tag kommen die Salate an die Reihe – darunter der berühmte „Olivier“, der anderswo als „Russischer Salat“ bekannt ist und den die Russen kürzlich in einer Umfrage zu ihrem beliebtesten Festtagsgericht bestimmt haben. Er besteht aus Erbsen, gekochten Kartoffel- und Möhrenstückchen, saurer Gurke, Mayonnaise, Fleischwurst und Zwiebeln.

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