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Pionierleistung vor 40 Jahren : Reinhold Messners Solotour am Mount Everest

Am höchsten Punkt der Welt: Reinhold Messner steht am 20. August 1980 auf dem Gipfel des Mount Everest. Das Foto machte er mit Selbstauslöser. Bild: Messner/Stern

Im August 1980 stieg der Südtiroler erstmals im Alleingang auf den höchsten Berg der Welt. Eine Erinnerung an einen Meilenstein des Alpinismus.

          6 Min.

          Es waren große Worte, die in der F.A.Z. vom 19. September 1980 zu lesen waren. „Der absolute Alleingang auf den Berg“: So war der Text über Reinhold Messners jüngsten Gipfelerfolg überschrieben. Gerade erst war der Südtiroler aus Tibet zurückgekehrt, am Flughafen München-Riem noch hatte er eine Pressekonferenz gegeben – und von einem Abenteuer berichtet, das kein Mensch vor ihm bewältigt hatte und das selbst ihm, dem Extrembergsteiger und Ausnahmealpinisten, neue Erfahrungsbereiche eröffnet hatte. „Ich bin noch nie so nahe an die Grenze gekommen, an die Grenze zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen mir und anderen“, schrieb er später im Buch „Der gläserne Horizont“. „Noch nie hat eine Bergtour mein ganzes Wesen so nachhaltig aufgewühlt wie diese.“

          Bernd Steinle

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Diese Bergtour, das war der erste Alleingang auf den Mount Everest (8848 Meter). Am 20. August 1980, vor 40 Jahren, erreichte Messner den Gipfel – ohne Begleiter, ohne Helfer, ohne Seil, ohne vorbereitete Lager, ohne Sauerstoffflaschen. Everest solo, Everest pur.

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