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Wohnen in der Großstadt : Sind unsere Städte noch zu retten?

Wenn alle zusammen planen, sind später eher alle zufrieden: Im Modell (von Simon Kretz’ Studenten) wird das Londoner Investitionsprojekt Bishopsgate durch einen öffentlichen Park aufgelockert Bild: Institut für Städtebau, ETH Zürich

In den Städten fehlt Wohnraum, gebaut wird oftmals nur noch als Kapitalanlage. Die Architekten David Chipperfield und Simon Kretz diskutieren, wie man das ändern – und was man dafür von der Schweiz lernen kann.

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          Herr Chipperfield, Sie gehören zu den gefragtesten Architekten überhaupt. Jetzt haben Sie eine kleine wissenschaftliche Studie über Stadtplanung geschrieben. Warum?

          Kolja Reichert

          Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Chipperfield: Mein Interesse gilt zunehmend den Grenzen unserer Tätigkeit. Unser Einfluss ist mit der Zeit immer kleiner geworden. Nach dem Krieg haben Architekten die Welt neu gebaut. Jetzt bauen wir nur Türme für Investmentprojekte. Als Norman Foster mich anrief und mich im Namen von Rolex einlud, an deren Meisterschüler-Programm teilzunehmen, sah ich das als Gelegenheit, das Büro mal hinter mir zu lassen und mit einem jüngeren Architekten ins Gespräch zu kommen.

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