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Gartenvögel-Zählaktion : Was piept denn da?

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Fly Robin, fly: Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Ast Bild: dpa

Bald schlägt wieder die „Stunde der Gartenvögel“. Dann sind Naturfreunde aufgerufen, dem Naturschutzbund die gefiederten Tiere in ihrem Umfeld zu bestimmen und zu melden. Dabei spielt dieses Mal die Blaumeise eine besondere Rolle.

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          Naturfreunde sind in ganz Deutschland wieder dazu aufgerufen, eine Stunde lang Vögel in Gärten und Parks zu zählen und ihre Beobachtungen zu melden. „Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt“, sagte Gerhard Eppler, Landesvorsitzender vom Naturschutzbund Hessen (Nabu) in Wetzlar.

          In diesem Jahr laufe die deutschlandweite Aktion „Stunde der Gartenvögel“ am Muttertagswochenende vom 8. bis zum 10. Mai. Im vergangenen Jahr hatten dabei demnach über 5700 Menschen aus Hessen mitgemacht.

          Bakterium gilt als Ursache

          Die Ergebnisse würden mit Spannung erwartet und lieferten wichtige Erkenntnisse, etwa über den Bestand von Blaumeisen, teilte der Nabu mit. In Teilen Deutschlands werde seit März ein auffälliges Massensterben der Vögel mit besonders vielen Fällen in Hessen und angrenzenden Bundesländern beobachtet.

          Das Massensterben lasten Fachleute einem bestimmten Bakterium an, das für den Menschen ungefährlich ist, wie es heißt, und vor Jahrzehnten schon in Großbritannien bestimmt worden ist. Das Coronavirus gilt dagegen als unschuldig in diesem Fall, obwohl verendende Blaumeisen offenkundig an Luftnot leiden.

          Verbreitet: Der Gartenrotschwanz taucht im Umfeld vieler Häuser auf, wie sein Namen schon sagt Bilderstrecke
          Was piept denn da? : Nabu ruft zu Zählaktion für Gartenvögel auf

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