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Von Löwen und Windmühlen : Wofür die Wappen deutscher Städte stehen

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Der einköpfige Adler als deutsches Wappentier knüpft an preußische Tradition an. Bild: Picture-Alliance

Adler, Rösser, Rauten und Löwen: Viele deutsche Städte und Gemeinden führen allerhand Symbolträchtiges im Schilde. Aber wofür steht das eigentlich? Unser Autor hat sich einige Wappen genauer angeschaut.

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          Landkreis Göttingen

          Deutschland, das sollte man wissen, wenn man sich den geladenen Teilchen und goldenen Butzen in diesem Artikel widmet, besteht aus einer Bundesrepublik, 16 Bundesländern, 401 Landkreisen und kreisfreien Städten sowie gut 11.000 Gemeinden. Fast jede dieser Gebietskörperschaften führt etwas Besonderes im Schilde. Meist tummeln sich dort Rösser, Rauten, Türme, Stiere, Adler und vor allem Löwen, seit alters her das wohl stärkste Herrschaftszeichen. Löwen sind so beliebt, dass sie auch das Wappen des neuen Landkreises Göttingen zieren, mit dem der Landkreis Osterode am Harz 2016 fusionierte.

          Wappenmaler Hans-Otto Arnold wählte dafür zwei Welfenlöwen, die für die jahrhundertelange Herrschaft der welfischen Herzöge in beiden Gebieten stehen sollen. Dass der obere gelb ist und nach rechts läuft, während der untere blaue seine Klauen nach links ausfährt und dem Betrachter dazu noch die Zunge rausstreckt, erklärt er mit den unterschiedlichen Verbindungen der Welfenlinien zu England und Dänemark.

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