https://www.faz.net/-hrx-9pub2

Von der Polizei erwischt : Klum und ihre Hochzeitsgäste baden in der Blauen Grotte

Touristenattraktion: die Blaue Grotte bei Capri Bild: Picture-Alliance

In der Blauen Grotte zu schwimmen ist auf Capri verboten. Heidi Klum und Tom Kaulitz haben es trotzdem wieder getan – doch diesmal wurden sie erwischt.

          Touristen müssen in Italien mit harten Strafen rechnen, wenn sie Gesetze übertreten. Den Ordnungshütern ist auch egal, ob jemand Promi-Status genießt. Das musste Heidi Klum nun auf Capri feststellen. 

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Am vergangenen Samstag hatten sich Klum und Tom Kaulitz auf der ehemaligen Onassis-Luxusjacht „Christina O.“ das Ja-Wort gegeben. Unter den Gästen sollen neben Sänger Sasha, auch Wolfgang Joop und Spice-Girl Melanie B. gewesen sein (die auf Instagram prompt ein Selfie mit Klum stellte). Wer von den Gästen noch länger blieb, ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass Klum gemeinsam mit ihrem frischangetrauten Gatten Tom Kaulitz und rund 20 Gästen am Montag ein Bad in der berühmten Blauen Grotte nahm.

          Wie die italienische Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet, fuhr die Gesellschaft am 5. August kurz vor Sonnenuntergang mit Booten in die Tiberius-Höhle der Grotte und tauchte dann in die türkisfarbenen Fluten ab.

          Bereits vor genau einem Jahr hatten die beiden Verliebten Klum und Kaulitz sich in der Blauen Grotte im Wasser getummelt. Damals postete Klum ein kurzes Video auf Instagram. Darin sieht man die beiden im Wasser turteln, während ein Bootsführer das romantische neapolitanische Lied “I’ te vurria vasà“ singt.

          Dieses Mal hatte das Schwimmen aber ein teures Nachspiel. Eine Patrouille der Carabinieri beobachtete auf dem Landweg die Grotte, denn es ist verboten, in der Touristenattraktion zu tauchen oder zu schwimmen. Nach dem Bericht des Corriere brachten die Carabinieri das illegale Schwimmen Klums und ihrer Gäste zu Protokoll. Ihnen droht somit nun eine Strafe von bis zu 6000 Euro. 

          Weitere Themen

          Das Benehmen macht Ferien

          Deutsche im Urlaub : Das Benehmen macht Ferien

          Viele Schlagzeilen gab es auch diesen Sommer wieder über deutsche Touristen, die sich im Urlaub daneben benommen haben – manche sind dabei sogar straffällig geworden.

          Topmeldungen

          Bundesfinanzminister Olaf Scholz

          Nach Vorstoß von Söder : Scholz prüft Verbot von Negativzinsen

          Nach dem Vorstoß aus Bayern will nun der Bundesfinanzminister die rechtliche Grundlage von Strafzinsen überprüfen lassen. Diese seien eine „echte Belastung für private Sparer“. Er fordert die Banken auf, auch ohne Verbot darauf zu verzichten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.