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Flanieren in Paris : „Der Bürgersteig braucht Drama!“

  • -Aktualisiert am

„Es geht darum, einen Platz zu beanspruchen“: Schauspielerin Jane Fonda 1963 in Saint-Germain-des-Prés. Bild: Getty

Zwischen Selbstbehauptung und Belästigung: Das Flanieren in der Stadt, das war für Frauen schon immer anders als für Männer. Lauren Elkin hat der „Flâneuse“ ein ganzes Buch gewidmet – und uns mitgenommen auf einen Spaziergang durch Paris.

          7 Min.

          Lauren Elkin, dann flanieren wir beide mal los auf den Straßen Ihrer Wahlheimat. Was packen Sie ein, wenn Sie durch die Stadt spazieren?

          Ich ziehe bequeme Schuhe an, nehme mein Telefon mit, meine Handtasche, dazu einen Beutel mit einem kleinen Notizbuch und einem Buch. Um vorbereitet zu sein für ein Abenteuer – eines, bei dem ich mich zwischendurch in ein Café setzen kann, um zu lesen. Und um anderen beim Flanieren zuzuschauen.

          Keinen Proviant?

          Nein. Ich gehe einfach davon aus, dass ich unterwegs etwas finde. In Paris sowieso. Ich bin eine große Anhängerin der hiesigen Praxis des goûter: sich in einer Boulangerie mal eben ein pain au chocolat zu holen.

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