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Leihradplage in den Städten : Es regnet Räder

Droht den Leihfahrrädern hierzulande dasselbe Schicksal eir im chinesischen Xiamen? Bild: Getty

Das Geschäft mit Leihfahrrädern boomt - das führt zu Ärger in vielen Städten. Und was geschieht eigentlich mit den Nutzerdaten?

          3 Min.

          Die schlimmsten Berichte über Vandalismus gegen Leihräder kamen in den vergangenen Monaten aus München: Hunderte Fahrräder lagen umgedreht auf Bürgersteigen, hingen an Ästen, wurden ins Gebüsch oder sogar in Flüsse geworfen. Dass die Situation derart eskalierte, hat mit einem Anbieter aus Asien und der Phase zu tun, in der sich der Leihradmarkt in Deutschland gerade befindet.

          Maria Wiesner

          Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Von einem Tag auf den anderen hatte das Unternehmen Obike aus Singapur die bayerische Hauptstadt mit 6800 Rädern überflutet - „über der Stadt ausgekippt“, schrieben Lokalzeitungen im Sommer 2017. Im Gegensatz zu den bislang in Deutschland geläufigen Leihsystemen, bei denen die Räder an festen Stationen abzustellen sind, setzte Obike auf das „Free-Floating“. Das heißt, wer ein Fahrrad entleihen will, sucht per App nach einem Gefährt in seiner Nähe, leiht es aus, fährt seine Strecke und stellt es am Zielort einfach ab. Klingt simpel, ging aber nicht auf.

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