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Futter für Kaminöfen : Es muss nicht immer Buche sein

Kaminöfen sind beliebt – doch welches Holz eignet sich am besten zum Verbrennen? Bild: dpa

Brennt schön, hält länger und wird nicht knapp: Buche ist beliebt. Fichte als Kaminholz hat es dagegen schwer – trotz günstiger Preise. Der Brennstoffhandel ermuntert zum Umdenken.

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          Bereit für den Winter? Nach den ersten kühleren Tagen fällt manchem Hausbesitzer ein, dass er sich für die nächsten Monate noch mit Holz bevorraten muss. Warum sollte es den Brennholzhändlern auch anders gehen als den Kollegen, die Heizöl verkaufen? Die Monate Oktober und November sind die Hoch-Zeit für Energielieferanten. „Bei mir steht das Telefon im Moment nicht still“, sagt Marcel Heilhecker, Junior-Chef des Betriebs TK Taunus-Kaminholz in Weilrod. Und bei Brennholz Fuchs in Langenselbold hat man schon gar keine Zeit für Fisimatenten wie Gespräche über den Brennholzmarkt.

          Petra Kirchhoff

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Lage ist angespannt. Erst haben im vergangenen Jahr Winterstürme Tannen und Fichten reihenweise umgeweht, dann kamen Hitze und Dürre im Sommer, ideale Bedingungen für den Borkenkäfer. Befallene Bäume müssen so schnell wie möglich raus aus dem Wald, „sonst lacht sich der Käfer kaputt“, sagt Klaus Egly, der Vorsitzende des Bundesverbandes Brennholzhandel und Brennholzproduktion. Mit den Aufräumarbeiten kommen Arbeiter und Maschinen seit Monaten nicht hinterher. Viele Forstbetriebe mussten in Folge den Einschlag von Laubholz zurückfahren. Derweil überschwemmt Nadelholz den Markt.

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