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Einfach selber machen : Gerührt und geschüttelt

Drei Beispiele für Beton-Objekte Bild: Callwey Verlag

Der mausgraue Baustoff Beton ist in Mode. Daher gibt es hier ein paar Tipps, wie man selbst Hand anlegt. Also ab in den Baumarkt!

          Wer Lust hat, mit Beton zu experimentieren, der muss als Erstes in den Baumarkt. Dort gibt es die beiden wichtigsten Zutaten: Zement und Sand. Profis verwenden gerne Portlandzement, aber auch Estrichbeton mit feiner Körnung wird zuweilen empfohlen. Für Objekte mit einer feinen, glatten Oberfläche sollte der Sand eine kleine Körnung haben. Nicht vergessen: Malerfolie, um zu Hause den Arbeitsbereich vor Spritzern zu schützen. Gute Dienste zum Anrühren leistet ein Gummieimer, aus dem sich Reste später einfacher herausbrechen lassen.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Ein festes Mischverhältnis gibt es für das Anrühren von Beton nicht. Wer Fertigbeton verwendet, findet meist entsprechende Empfehlungen auf der Verpackung, ansonsten gilt: Zement und Sand zu gleichen Teilen in den Eimer und dann durch vorsichtiges Zufügen von Wasser die gewünschte Konsistenz erzeugen. Es empfiehlt sich, dabei Gummihandschuhe zu tragen, bei größeren Mengen wegen der Staubbildung auch eine Atemmaske und Schutzbrille.

          Drei Beispiele für Beton-Objekte Bilderstrecke

          Dem Experimentieren sind kaum Grenzen gesetzt. Das im Callwey Verlag erschienene Buch „Wohnen mit Beton“ von  Jessica Stuckstätte etwa stellt eine Fülle von Beispielen vor. Man kann Kuchenformen mit Beton füllen, Eiswürfelbehälter, Pommesschalen – Hauptsache, die Gussform ist flexibel, so dass sich das fertige Teil nach dem Trocknen herauslösen lässt. Tipp: Die Gussform vorher mit Speiseöl ausstreichen. Blasen lassen sich durch vorsichtiges Rütteln entfernen.

          Achtung – Beton wird relativ schnell fest, alle Vorbereitungen sollten vor dem Anmischen abgeschlossen sein. Reste auf keinen Fall in den Abfluss schütten, sondern trocknen lassen und dann entsorgen. Nach zwei Tagen Trockenzeit (nicht in der Sonne!) lassen sich die Teile aus der Form lösen, danach müssen sie je nach Größe noch einige Tage bis Wochen fertig aushärten. Wer will, verziert sie anschließend mit Sprühlack, taucht sie in Farbe, bearbeitet sie mit Schleifpapier – oder lässt sie einfach so, wie sie sind.

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