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Fahrertraining : Im Schleudergang

Steuerexperiment: Beim Fahrertraining üben die Teilnehmer Extremsituationen im Auto - auf dass sie im Ernstfall richtig reagieren. Bild: Privat

Assistenzsysteme hin oder her – ein Auto sicher in der Spur zu halten lernt man am besten im Fahrertraining. Dort wird auf kritische Situationen vorbereitet, im Ernstfall zählt schließlich jede Zehntelsekunde.

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          Immer öfter sind Autos mit Assistenzsystemen ausgestattet, also mit Verbindungen aus Kameras, Sensoren, Radar und Rechnern, die den Fahrer warnen und schützen sollen. Sie erkennen Verkehrszeichen, Hindernisse, Linien auf der Straße. Doch die künstliche Intelligenz ist nicht fehlerfrei. Häufig werden Verkehrszeichen falsch erkannt, und der Spurhalteassistent, der vor dem unfreiwilligen Verlassen der Fahrbahn bewahren soll, erweist sich im Alltag eher als hyperaktive Nervensäge. Warum also nicht mal versuchen, sein Fahrzeug selbst besser kennen und besser beherrschen zu lernen?

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Zu diesem Zweck bieten freie Instruktoren, der ADAC und viele Autohersteller Trainings an. Bei Land Rover lässt sich üben, wie man eine Steilwand hinauf und wieder hinunter kommt, ohne abzustürzen. Jaguar hat eine Jugendlichenfahrschule entwickelt, die richtiges Bremsen und sauberes Lenken noch vor dem eigenen Führerschein vermittelt. Und bei Audi gibt es einen Lehrgang, in dem es um die Beherrschung des Fahrzeugs im Grenzbereich geht, ein an Dynamik orientiertes Training für Fahrer aller Altersstufen.

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