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Charisma in Quarantäne üben : Wie trainiere ich meine Stimme?

„Hallo, hallo“: Wie kann man seine eigene Stimme verbessern? Bild: ZB

Wer im Homeoffice arbeitet und über Telefonkonferenzen kommuniziert, ist allein auf seine Stimme angewiesen. Ein Rhetorik-Trainer gibt Tipps, wie man noch überzeugender wird – und seine Ausstrahlung in Zeiten des Coronavirus fördert.

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          Uwe Hermannsen ist Trainer für Charisma, Rhetorik und Körpersprache. Derzeit hat der Selbständige aus Münster wenig zu lachen. „Wir als Weiterbildungsinstitut sind zu 100 Prozent von der Corona-Krise betroffen“, sagt Hermannsen. Der Coach hat sich auf die Einschränkungen eingestellt, hat in teure Technik investiert und bietet nun seinen Kunden Seminare über Video an. Er will die Seminare so gestalten, „als wäre man live vor Ort dabei: Wir haben quasi eine Galoppinnovation eingeleitet innerhalb weniger Tage, weil ja auch der Umsatz laufen muss“.

          Martin Franke

          Redakteur vom Dienst bei FAZ.NET.

          Eigentlich sind Körpersprache, Ausstrahlung und Stimme am besten persönlich zu beobachten: in großen Konferenzen, in Bewerbungsgesprächen oder in Fernsehtalkshows. Unter anderen Umständen trainiert Hermannsen diese Fähigkeiten in vielen Seminaren jedes Jahr. Doch was bedeutet es schon in diesen Zeiten? „Meine feste Überzeugung ist, dass wir die ‚Soft Skills', die weichen Fähigkeiten wie Körpersprache, Mimik, Gestik, Körperhaltung und darüber hinaus die stimmliche Rhetorik der jetzigen Situation absolut anpassen müssen. Wir haben derzeit gar nicht den persönlichen Kontakt.“ Hermannsen glaubt, dass man beispielsweise beim Telefonieren bewusster auf nonverbale Signale achten sollte, „und auch mal besonders artikuliert reden“ sollte.

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