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Cara Delevingne : „Ich mag den Geruch von London“

Cara Delevingne 2017 bei einer Veranstaltung im Metropolitan Museum of Art in New York Bild: AFP

Cara Delevingne ist längst dabei, sich als Schauspielerin einen Namen zu machen. Aber hin und wieder ist sie noch als Model tätig. Im Stil-Fragebogen verrät sie, was ihr größtes Talent ist.

          Eine Suite im Berliner Soho House. Dieser Gast fühlt sich in dem Luxushotel wirklich wie zu Hause: Cara Delevingne macht es sich so bequem wie in ihrem eigenen Wohnzimmer. Sie trägt Jeans und T-Shirt, keine Schuhe, und kreuzt die Beine auf dem Sofa zum Schneidersitz. Peter Lindbergh hat sie für die neue Kampagne der Parfümerie-kette Douglas fotografiert, daher ist sie in der Stadt. Die 26 Jahre alte Britin ist längst dabei, sich als Schauspielerin einen Namen zu machen („Tulpenfieber“, „Margos Spuren“, „Valerian - Die Stadt der tausend Planeten“). Aber hin und wieder ist sie noch als Model tätig.

          Jennifer Wiebking

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Was essen Sie zum Frühstück?

          Das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit am Tag. Ich kenne Leute, die nur Kaffee trinken oder einen Joghurt essen, das könnte ich nicht. Ich richte mich gerne nach dem Ort, an dem ich bin. In Japan zum Beispiel frühstücke ich immer japanisch.

          Wo kaufen Sie Ihre Kleidung ein?

          Ich trage gerne die Sachen meiner Freunde.

          Hebt es Ihre Stimmung, wenn Sie einkaufen?

          Ja, vor allem, wenn ich mit Freunden unterwegs bin.

          Was ist das älteste Kleidungsstück in Ihrem Schrank?

          Ich habe Sachen aus meiner Kindheit, die ich später gerne mal meinen Kindern geben würde. Dazu gehören T-Shirts mit Disneyfiguren und Oshkosh-Latzhosen.

          Was war Ihre größte Modesünde?

          So denke ich nicht. Ich bereue ungern etwas im Leben.

          Tragen Sie zu Hause Jogginghosen?

          Klar, jeden Tag. Es muss bequem sein. Ich reise auch meistens in Jogginghosen.

          Cara Delevinge besucht die Hochzeit der britischen Prinzessin Eugenie von York im Oktober 2018.

          Haben Sie Stil-Vorbilder?

          Charlie Chaplin finde ich toll, denn er hatte immer das Gleiche an. Modeleute sind nicht immer die modischsten Leute. Ich mag Menschen in Uniformen. Feuerwehrmänner haben einen tollen Look.

          Haben Sie jemals ein Kleidungs- oder Möbelstück selbst gemacht?

          In der Schule hatte ich Handarbeit als Unterrichtsfach. Ich habe damals eine Tasche genäht und ein Meerjungfrauen-Kostüm. Eine Gitarre aus Holz habe ich auch mal gebaut.

          Besitzen Sie ein komplettes Service?

          Ja, meine Oma hat mir eins vererbt. Leider weiß ich nichts darüber. Es geht nicht darum, wer es gefertigt hat oder wie teuer es war. Es gefällt mir einfach.

          Mit welchem selbst zubereiteten Essen konnten Sie schon Freunde beeindrucken?

          Auf Reisen esse ich oft Fast Food, deshalb versuche ich selbst gesund zu kochen. Das schmeckt auch meinen Freunden. Ich kann jede Art von Ei zum Frühstück gut. Oder Lachs und Gemüse. Ich röste auch mal ein Hühnchen. Dazu serviere ich Kartoffelbrei und Gemüse.

          Welche Zeitungen und Magazine lesen Sie?

          Ich lese überwiegend auf dem Handy und zwar die Updates von der BBC. Ich habe immer so viele Scripts durchzuarbeiten, dass für Magazine wenig Zeit bleibt. Aber was Edward Enninful bei der britischen "Vogue" macht, finde ich unglaublich gut.

          Welche Websites und Blogs lesen Sie?

          Dafür habe ich auch wenig Zeit. Aber ich schaue, was in den sozialen Medien los ist.

          Wann haben Sie zuletzt handschriftlich einen Brief verfasst?

          Ich war gerade auf einem Yoga-Retreat in Thailand und habe von dort ein paar Postkarten verschickt.

          Welches Buch hat Sie am meisten beeindruckt?

          Ich liebe Shakespeare. Und Autobiografien. Die von Lena Dunham und Tina Fey habe ich gerne gelesen.

          Ihre Lieblingsvornamen?

          Ich mag meinen, aber den höre ich oft, und dabei habe ich das Gefühl, dass der Name zu sehr für jemanden steht. Man bekommt einen Namen, und der ist es dann. Insofern fasziniert es mich, wenn Menschen den Mut haben, ihren Namen zu ändern.

          Ihr Lieblingsfilm?

          Das sind einige: „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Kill Bill“, „True Romance“, „Durchgeknallt“.

          Fühlen Sie sich mit oder ohne Auto freier?

          Ich kann gar nicht Auto fahren, ich lasse mich fahren. Ich bewege mich gerne. Ich laufe, ich fahre Fahrrad - Hauptsache, ich bin in Bewegung.

          Tragen Sie eine Uhr?

          Ja, ich mag es, etwas zu tragen, das nicht nur die Zeit anzeigt, sondern ständig am Handgelenk tickt, immer im gleichen Takt.

          Tragen Sie Schmuck?

          Das ist ein emotionales Thema und hat nichts damit zu tun, wie teuer die Stücke waren. Ich trage viel Vintage-Schmuck.

          Haben Sie einen Lieblingsduft?

          Ich mag den Geruch von London.

          Was ist Ihr größtes Talent?

          Als Model wurde ich immer als Talent bezeichnet. Dabei habe ich mich immer gefragt: Ist Modeln ein Talent? Ich habe Spaß am Schauspielern, an Musik, aber ich bin auch talentiert darin, mal nicht zu arbeiten.

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          Was ist Ihre größte Schwäche?

          Ich liebe Süßes. Traurige Filme. Tiere. Emotionen.

          Womit kann man Ihnen eine Freude machen?

          Ich denke nicht, dass das jemand anderes schaffen kann. Dafür ist man selbst verantwortlich.

          Was ist Ihr bestes Smalltalk-Thema?

          Musik! Ohne gibt es keine gute Party.

          Sind Sie abergläubisch?

          Bedingt. Ich denke mir immer: Lauf bloß nicht unter der Leiter lang. Aber dann tue ich es trotzdem.

          Wo haben Sie Ihren schönsten Urlaub verbracht?

          In Brasilien. Oder nein: auf den Malediven.

          Wo verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub?

          Mal sehen, ich war gerade erst im Urlaub.

          Was trinken Sie zum Abendessen?

          Während des Essens trinke ich nichts. Das habe ich als Kind so gelernt. Es soll angeblich nicht gesund für die Verdauung sein. Ansonsten gerne Tee, ich bin ja Britin.

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