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Zweite Liga : Mainz und Hannover eine Klasse für sich

  • Aktualisiert am

Zweiter Saisonsieg: Duisburgs-Coach Pierre Littbarski Bild: AP

Der FSV Mainz 05 bleibt nach dem 1:0 in Saarbrücken Tabellenführer in der zweiten Fußball-Bundesliga vor Hannover 96.

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          Der FSV Mainz 05 und Hannover 96 bleiben in der zweiten Fußball-Bundesliga eine Klasse für sich. Mainz behauptete durch einen glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg beim 1. FC Saarbrücken die Tabellenspitze und holte sich den siebten Sieg in Serie. Dicht gefolgt auf dem zweiten Platz bleibt Hannover nach dem 4:1 (3:0) beim 1. FC Schweinfurt mit drei Zählern Rückstand den Rheinhessen auf den Fersen. Unterdessen feierte der MSV Duisburg beim 5:0 (1:0) im Westderby gegen Alemannia Aachen den zweiten Sieg unter Trainer Pierre Littbarski und verschaffte sich ein wenig Luft im Tabellenkeller.

          Vor 8500 Zuschauer im Saarbrücker Ludwigspark erzielte Michael Thurk in der 73. Minute das entscheidende Tor für den Spitzenreiter aus Meinz. Der FCS verliert nach dem sechsten Spiel ohne Sieg als Tabellenletzter im Abstiegskampf weiter an Boden. Stürmer Sambo Choji sah in der 81. Minute wegen einer Tätlichkeit am Torschützen außerdem die Rote Karte.

          Verfolger Hannover

          Hannover bleibt nach dem 4:1 in Schweinfurt weiter ohne Niederlage. Durch seine Saisontreffer Nummer zehn und elf übernahm der Tscheche Jan Simak (13. und 21.) zudem die Führung in der Torjägerliste. Die wird der Spielmacher nach seiner Roten Karte wegen groben Foulspiels (88.) allerdings zunächst nicht ausbauen können. Die weiteren Treffer für die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick erzielten Jiri Kaufman (5.) und Christian Mikolajczak (62. ). Der Ehrentreffer für die Schweinfurter gelang Velibor Teofilovic (66.).

          Erfolg für Littbarski

          Duisburg verbuchte nur eine Woche nach dem ersten Saisonsieg (1:0 bei Union Berlin) einen weiteren „Dreier“. Die Alemannia musste dagegen nach drei Spielen ohne Niederlage wieder eine Schlappe hinnehmen. Vor 8000 Zuschauern im Wedaustadion waren die Platzherren über weite Strecken tonangebend. Pavel Drsek (33.), Carsten Wolters (65.), Sercan Güvenisik (67.) und Marius Ebbers (85. und 86.) machten den Kantersieg perfekt.

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