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WM 2006 : Tickets: Das Maximum ist vier mal sieben

  • Aktualisiert am

In der am 1. Februar beginnenden ersten Verkaufsphase für WM-Karten darf jeder Interessent für höchstens sieben Spiele jeweils bis zu vier Tickets kaufen.

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          Etwa 850.000 Eintrittskarten für die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland werden in der am 1. Februar beginnenden ersten Verkaufsphase zu erwerben sein. Jeder Interessent kann für höchstens sieben Spiele jeweils bis zu vier Tickets kaufen. Das sagte Theo Zwanziger, der geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bei einer Veranstaltung zum Thema "Sicherheit im Stadion" am Dienstag in Hamburg.

          Wie die Tickets gekauft werden können, soll bei einer Pressekonferenz am Montag erklärt werden. Dann wird auch die genaue Zahl der zu verkaufenden Eintrittskarten ermittelt sein; brutto liegt die Kapazität bei den 64 Partien in zwölf Stadien bei 3,2 Millionen Sitzplätzen. Das frei verfügbare Angebot wird sich aber wegen der Plätze für Journalisten und Ehrengäste verringern. Die Karten werden zwischen 35 und 600 Euro kosten.

          „Allerschlimmste, wäre ein Insolvenzverfahren“

          Ferner äußerte sich Zwanziger in Hamburg zu seinem Interview in der Zeitschrift "Sport-Bild". Dort warnt er vor einer Überschuldung der deutschen Profivereine und lobt das Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball Liga (DFL). Zwanziger sagte: "Das Allerschlimmste, was der Bundesliga passieren könnte, wäre ein Insolvenzverfahren eines Vereins. Dadurch würde der Wettbewerb auf den Kopf gestellt, Punkte würden am Grünen Tisch vergeben werden. Auf- und Abstieg wären völlig dem Zufall preisgegeben." Seiner Ansicht nach müsse diskutiert werden, "ob die Praxis der Anleihe nicht intensiver einzubeziehen ist in das Lizenzierungsverfahren, auch im Interesse der Chancengleichheit".

          "Das sind grundsätzliche Überlegungen, mit denen in keiner Weise ein Verein gezielt angesprochen wurde", sagte Zwanziger am Dienstag. Zudem hob er hervor, daß sich der DFB nicht in die Lizenzierung einmische. Das sei Sache der DFL.

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