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Boxen : Wladimir Klitschko darf nicht zu Olympia

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Aus der Traum: Wladimir Klitschko darf nicht an den Spielen von Rio teilnehmen Bild: AP

Aus der Olympiatraum: Profibox-Weltmeister Wladimir Klitschko wollte am Olympischen Boxturnier 2016 teilnehmen. Der Verband schiebt dem Ansinnen für ein Comeback bei den Amateuren nun endgültig einen Riegel vor.

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          Wladimir Klitschko bleibt ein erneuter Olympia-Start verwehrt. Der Weltmeister im Profiboxen darf nach Festlegungen des Amateurboxverbandes AIBA nicht am olympischen Boxturnier 2016 in Rio de Janeiro teilnehmen. In Brasilien dürfen erstmals auch verbandsinterne Profiboxer an den Start gehen. „Nach den aktuellen Regeln der AIBA ist Klitschkos Start ausgeschlossen“, sagte Michael Müller, Sportdirektor des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV), am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Klitschko wurde 1996 Olympiasieger im Superschwergewicht und wollte mit einem weiteren Olympia-Start seine Karriere im Ring abschließen.

          Der Ukrainer, der in der nächsten Woche 38 Jahre alt wird, hält im Olympia-Jahr gerade noch das Limit von maximal 40 Jahren ein. Mit derzeit 64 Profikämpfen hat er die Höchstgrenze von 20 Berufskämpfen aber deutlich überschritten. Ausnahmeregelungen sollen nicht erteilt werden.

          Bereits vor Monaten hatte sein ukrainischer Heimatverband informiert, Klitschko nicht für Olympia nominieren zu wollen. Daraufhin hatte der deutsche Verband dem Dreifach-Weltmeister angeboten, die deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen. „Das hätte bis November 2013 geschehen müssen, ist es aber nicht“, sagte Müller.

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