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Winterreise : Skispringer Schmitt kann wieder mithalten

  • Aktualisiert am

Zweimal Platz drei für Michael Greis Bild: REUTERS

Martin Schmitt hat die deutschen Skispringer vor einem Debakel bewahrt. Biathlon-Olympiasieger Michael Greis ist mit einem dritten Platz in die Weltcup-Saison gestartet. Die FAZ.NET-Winterreise: Sport auf Eis und Schnee im Überblick.

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          Martin Schmitt hat die deutschen Skispringer vor einem Debakel bewahrt. Biathlon-Olympiasieger Michael Greis ist mit einem dritten Platz in die Weltcup-Saison gestartet. Die FAZ.NET-Winterreise: Sport auf Eis und Schnee im Überblick.

          Skispringen: Schmitt „ziemlich happy“

          Ein wieder erstarkter Martin Schmitt hat die deutschen Skispringer beim Weltcup in Lillehammer vor einem Debakel bewahrt. Der 28 Jahre alte Routinier aus Furtwangen unterstrich beim ersten Schweizer Doppelerfolg durch Simon Amann und Andreas Küttel mit Platz elf seine ordentliche Frühform. „Ich bin
          ziemlich happy, es ist perfekt gelaufen“, sagte Schmitt nach Sprüngen von 120,5 und 134 Metern. Die anderen DSV-Springer wurden im ersten Durchgang vom Winde verweht und verpaßten das Finale der besten 30.

          Andre Lange (vorn) und Kevin Kuske starten zum Sieg

          Biathlon: Greis kann Björndalen Paroli bieten

          Dreifach-Olympiasieger Michael Greis hat Biathlon-Superstar Ole Einar Björndalen Paroli geboten, die Ein-Mann-Show des Norwegers im Biathlon-Weltcup aber nicht stoppen können. In Östersund gewann Björndalen zwei Tage nach seinem 20-Kilometer-Sieg auch den Sprint über die halbe Distanz, Greis wurde erneut Dritter, diesmal hinter dem Russen Dimitri Jaroschenko.

          „Ich habe gesehen, daß ich mit dem Ole mithalten kann. Das gibt mir enormes Selbstvertrauen für die Saison. Ich habe mit zwei dritten Plätzen einen wunderbaren Start hingelegt. Schöner konnte es gar nicht sein“, bilanzierte Michael Greis seinen Saisoneinstieg.

          Nordische Kombination: Haseney verpaßt Sieg um Zentimeter

          Sebastian Haseney hat als Zweiter beim Kombinierer-Weltcup in Lillehammer seinen zweiten Podestplatz im zweiten Wettbewerb geschafft. Der Thüringer wurde im Zieleinlauf des 15-Kilometer-Langlaufs nur um 0,1 Sekunden vom Norweger Magnus Moan geschlagen. Der Finne Hannu Manninen belegte mit 0,5 Sekunden Rückstand Platz drei. Björn Kircheisen stürmte von Platz 21 nach dem Springen im Langlauf noch auf Rang fünf vor. Im Gesamtweltcup verteidigte der viertplatzierte Franzose Jason Lamy-Chappuis die Führung.

          Olympiasieger Georg Hettich verpaßte auch im zweiten Wettkampf mit einem Hüpfer auf 107 Meter als 45. den Sprung in den Langlauf der besten 35. Auch Doppel-Weltmeister Ronny Ackermann durfte als 43. nicht mehr in der Loipe antreten.

          Bob: Lange souverän

          Bob-Olympiasieger Andre Lange hat auf seiner Lieblingsbahn in Calgary die Konkurrenz souverän abgehängt. Beim ersten Saison-Weltcup lag der Oberhofer mit seinem Stamm-Anschieber Kevin Kuske im Zweier bereits nach dem ersten Durchgang eine halbe Sekunde vor dem Rest der Weltelite und schaffte auch im Finale trotz Fahrfehler Bestzeit. Bei den Damen verwies die Amerikanerin Shauna Rohbock überraschend die deutschen Schlitten von Cathleen Martini und Olympiasiegerin Sandra Kiriasis auf die nächsten Plätze.

          Rodel: Deutsches Doppel auf Platz zwei

          Das deutsche Spitzenduo Patric Leitner und Alexander Resch ist zum Auftakt des Weltcups auf der Olympiabahn in Park City in den Vereinigten Staaten abermals auf den zweiten Platz gerodelt. Die Olympiasieger von 2002 mußten sich wie bereits zum Saison-Auftakt nur den Italienern Christian Oberstolz und Patrick Gruber geschlagen geben.

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