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Skisprung-Trainer Schuster : „Wir sind wieder salonfähig“

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Werner Schuster über seinen Vorzeigespringer Severin Freund: „Er braucht den Trainer eigentlich mehr als Dienstleister und ist selbst der Motor“ Bild: dpa

Die Vierschanzentournee beginnt am Montag mit dem Qualifikationsspringen in Oberstdorf: Bundestrainer Werner Schuster spricht über die gestiegene Wertschätzung seines Teams, Vorzeigespringer Severin Freund und die besondere Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt.

          8 Min.

          Der aus dem Kleinwalsertal stammende Werner Schuster ist seit 2008 Chefcoach der Skispringer des Deutschen Skiverbandes, die am Montag (17.15 Uhr/ live in ARD und F.A.Z.-Liveticker) mit dem Qualifikationsspringen in Oberstdorf beginnt. Als Aktiver gehörte der heute 46-Jährige zur zweiten Garde der österreichischen Nationalmannschaft, als Trainer zählt er zu den weltbesten Vertretern seiner Zunft. Er arbeitete zuvor unter anderem am Skigymnasium in Stams/Tirol und in der Schweiz mit dem Doppel-Olympiasieger Simon Ammann zusammen. Sein bislang größter Erfolg: Unter seiner Regie gewann das deutsche Team bei den Winterspielen in Sotschi 2014 Mannschafts-Gold. Schuster ist verheiratet und hat zwei Kinder.

          Was ist für Ihre Athleten in diesem Winter möglich?

          Der Start war schwierig für alle Beteiligten: In Kuusamo fiel der Wettbewerb aus, in Lillehammer wurde er auf die kleine Schanze verlegt, und die Wochen mit den weiten Reisen, ohne viele Sprünge zu machen, waren eine Belastung für alle. Zuletzt hat es sich stabilisiert, und es ist interessant, zu sehen, dass die beiden Springer, die die vergangene Saison dominiert haben, im Gesamtweltcup gleich wieder vorne sind ...

          ... der Slowene Peter Prevc und Severin Freund.

          Genau. Ich bin stolz auf meinen Sportler, dass er nach den vergangenen Erfolgen konsequent weitergearbeitet hat und sofort, unter anderen Voraussetzungen, daran anschließen konnte. Zum anderen beobachte ich einen unglaublichen, im positiven Sinne aggressiv springenden Peter Prevc, der zweimal im Gesamtweltcup Zweiter war und nicht die Flinte ins Korn geworfen hat, sondern nun noch entschlossener auftritt. Außerdem ist auffällig, mit wie viel Euphorie und neuem Konzept das norwegische Team auf die Jugend setzt und auf breiterer Phalanx angreift. Es wird spannend.

          Worauf liegt der Schwerpunkt Ihrer Planungen: Vierschanzen-Tournee, Skiflug-WM oder Gesamtweltcup?

          Definitiv auf der Tournee und der WM Anfang Januar. Im Gesamtweltcup muss es sich ergeben, da sah es letztes Jahr bei Severin Freund auch erst nicht so gut aus, ehe er es mit einem sensationellen Finish rausgerissen hat. Für die Tournee fühlen wir uns richtig vorbereitet und wollen mit Severin Freund und ein, zwei weiteren Sportlern ordentlich ins Rennen kommen und dann um einen Sieg mitspringen.

          „Wir haben Renommee zurück erkämpft“ - Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster geht zuversichtlich in die Vierschanzentournee

          Freund war sehr früh in sehr überzeugender Form. In Nischni Tagil und Engelberg verfehlte er zuletzt das Podest. Wie ist die Ausgangslage für ihn?

          Er geht seinen Weg immer unbeirrt weiter. Er lehnt sich nicht zurück. Zwei Tage nach dem Gewinn der „Großen Kugel“ begann er mit der Einstimmung auf die neue Saison. Für ihn ist Arbeiten ein Elixier. Das Erreichen von Zielen macht Severin eher freier, und grundsätzlich ist sein Ehrgeiz ungebrochen. Im Gesamtkonzept haben wir versucht, im Sommer von der technischen Basis nicht weit runterzufallen, so dass er schon im Juli und August auf hohem Niveau springen konnte. Er hat heuer zwei Sommer-Grand-Prix gewonnen, das hat er noch nie geschafft. Und das bringt Sicherheit und eine breite Brust.

          Freund hat sich binnen weniger Jahre zum deutschen Vorspringer entwickelt. Er gewann Olympia-Gold, wurde Skiflug-Weltmeister, sicherte sich den Gesamtweltcup. Sind Sie manchmal auch überrascht, wie der heute 27-Jährige regelmäßig noch einen Erfolg draufsetzt?

          Ja. Er hat schon so viel eingesackt in seiner Karriere. Kürzlich haben wir in Russland auf seinen zwanzigsten Weltcup-Sieg angestoßen. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir erst ein Jahr zuvor an gleicher Stelle uns über seinen zehnten Erfolg gefreut hatten. Er eilt wirklich von einem Triumph zum nächsten. Er ist in der ewigen Bestenliste nicht mehr weit von Simon Ammann oder Thomas Morgenstern entfernt, das sind schon wirklich erlesene Springer.

          Was für ein Typ ist Freund?

          Er ist ein kluger Sportler, eher bodenständig. Er hat ein gutes Gespür, wann er wie auftreten muss, wann er seine Ansprüche formulieren sollte und wann er sich zurücknehmen und führen lassen muss. Er braucht den Trainer eigentlich mehr als Dienstleister und ist selbst der Motor. Mit ihm kann man immer in ruhiger Atmosphäre sachlich die Themen diskutieren. Es ist faszinierend, mit welcher Klarheit und Zielstrebigkeit Severin als Mensch seinen Weg geht. Er ist noch lange nicht am Ende seiner Karriere, und ich bin frohen Mutes, ihn dabei begleiten zu dürfen.

          Ist es schwer, einen Athleten, der schon so viel erreicht hat, während der Sommervorbereitung zu motivieren?

          Nein, genau das muss ich bei ihm eben nicht machen. Viele arbeiten auf ein bestimmtes Ziel hin, und wenn sie es erreicht haben, dann stellen sie die Arbeit ein. Bei Severin Freund ist es andersherum. Er hat eine andere Geschichte und war nie überragend im Jugendbereich. Er weiß nach seinen Bandscheibenproblemen, wie es sich anfühlt, seinen geliebten Sport nicht machen zu dürfen. Deswegen genießt er jede Minute. Die Arbeit an seinem Körper und der Leistungsfähigkeit ist für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er gibt immer hundert Prozent. Und ein Erfolg nimmt ihm nicht die Motivation, sondern gibt ihm mentale Stärke, den nächsten Schritt noch gelassener und selbstsicherer angehen zu können. Ich denke, er wird kein Noriaki Kasai werden, der mit vierzig noch springt. Severin weiß mit sich etwas anzufangen. Er studiert und wird auch den Absprung ins Leben nach dem Spitzensport bestens meistern, da bin ich mir sicher.

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          Skispringen ist eine klassische Individualsportart. Wie halten Sie den Teamgedanken aufrecht?

          Auch weil Severin nicht als Diva auftritt, funktioniert es reibungslos. Er ist mannschaftsdienlich, sehr gut erzogen und bringt den Kollegen Wertschätzung entgegen. Unsere Gruppe harmoniert auf den langen Reisen ohne Probleme, die Jungs sind auch vom Alter her nicht weit auseinander und ergänzen sich charakterlich. Es ist kein Quertreiber dabei. Außerdem haben wir schon große Erfolge mit der Mannschaft gefeiert, das hat die Truppe zusammengeschweißt.

          Neben Erfolgen gab es unter Ihrer Regie auch Rückschläge. In Frage gestellt wurden Sie aber nie. Woher rührt das Vertrauen?

          Rückschläge ja, die gab es. Aber es waren keine Rückschritte dabei, seit ich 2008 angefangen habe. Wir haben Statistiken über die Anzahl der Podest- und Top-Ten-Plazierungen - sie steigen seit sieben Jahren. Das ist beispiellos. Man sieht, es wird nachhaltig gearbeitet, und wir probieren es nicht mit dem Hurraprinzip. Unsere Konzeptentwicklung ist tragfähig, die Schritte sind manchmal klein, aber immer stetig.

          Bei der Tournee hat es in den vergangenen Jahren trotz bester Vorleistungen nicht zum Sieg eines Deutschen gereicht. Das wurde damit begründet, dass die DSV-Athleten mit der gesteigerten Erwartungshaltung nicht zurechtgekommen seien. Wie gehen Sie es diesmal an?

          Man darf es nicht zu kompliziert machen. Wir haben wieder probiert, die richtigen Grundlagen zu legen. Diesmal haben wir uns schon in der Vorbereitung intensiver mit der Tournee auseinandergesetzt. Mit dem Bewusstsein, dass man eine Tournee nicht simulieren kann, sind wir im Herbst an alle vier Schanzen gefahren, haben die gleichen Hotels bezogen, die wir nun auch nehmen, haben die Anreise durchgespielt und haben im Zeitraffer mit sieben statt zehn Tagen den Wettbewerb nachgeahmt. Jeden Tag gab es Trainings- und Wettkampfsituationen, um die Umstellungsfähigkeit zu schulen. Dabei entstanden spannende Geschichten, und wir haben den einen oder anderen Schluss daraus gezogen, von dem wir denken, er bringt uns jetzt was. Nur mystifizieren darf man die Tournee nicht. Wenn einer richtig gut drauf ist, kann er auch im Zelt übernachten und wird auftrumpfen. Wir müssen aufpassen, dass wir die Springer nicht überbehüten: Zum Sieg tragen können wir sie nicht. Gelingt uns ein guter Start, ist vieles möglich. In der Vergangenheit war zur Halbzeit der Veranstaltung für uns schon alles vorbei. Dieses Mal möchte ich aus Garmisch rausfahren und mit mindestens einem Sportler noch im Rennen sein.

          „Wir haben Statistiken über die Anzahl der Podest- und Top-Ten-Plazierungen - sie steigen seit sieben Jahren“

          Andreas Wellinger war bis zu seinem schweren Sturz vor einem Jahr auf dem Weg in die Weltspitze. Wie hat er den Unfall verarbeitet?

          Wir haben einen sehr bedächtigen Kurs eingeschlagen, um ihn wieder aufzubauen. Im Training haben wir viel Rücksicht genommen auf die Stabilität seines Flugsystems, weil man solch eine Sache nicht einfach wegwischen kann, die gehört jetzt zu seiner Geschichte dazu. Er hat die kribbeligen Situationen bei seinem Comeback überstanden, es läuft sehr positiv für ihn. Bei der Junioren-WM holte er schon wieder Silber.

          Knapp zwei Jahre sind seit dem Team-Triumph in Sotschi vergangen. Etwas mehr als zwei sind es noch bis zu den nächsten Olympischen Spielen in Südkorea. Wo steht das deutsche Skispringen derzeit?

          Wir haben Renommee zurück erkämpft. Ich stelle ehrliche Wertschätzung fest. Die Leute schauen uns gerne zu und freuen sich mit uns. Die Situation ist aber anders als damals beim Boom mit Martin Schmitt und Sven Hannawald. Unsere Sportler sind auch anders. Severin Freund ähnelt ihnen nicht, aber ihm wird ständig mehr Respekt entgegengebracht. Er ist kein Rockstar oder Teenie-Idol, aber - vielleicht für manche erst beim zweiten Hinsehen - ein hervorragender Botschafter unserer Sportart. Wir haben 2015 den Nationen-Cup gewonnen, das ist dem DSV erst einmal in seiner Historie geglückt, 2001. Wir sind wieder salonfähig, aber die öffentliche Wahrnehmung hinkt noch ein wenig hinterher. Was uns helfen würde, wäre ein bewegender Auftritt bei der Vierschanzentournee. Da schauen die meisten Menschen zu, das bleibt dann entsprechend haften.

          Siegspringer Severin Freund: „Er geht seinen Weg immer unbeirrt weiter“

          Sie haben das deutsche Kadersystem nach Ihrem Einstieg 2008 umstrukturiert. Läuft die Nachwuchsarbeit heute so zielgerichtet, wie Sie es aus Ihrem Heimatland gewohnt sind?

          Noch nicht ganz. Es ist ein langwieriger Prozess, bis man auch den letzten Vereinstrainer erreicht hat. Und die Talente rennen uns auch nicht die Bude ein. Ich spüre einen Klimawechsel in der Trainerschaft. Als ich anfing, herrschte eher ein rauher Umgangston, da war es nicht so ein Miteinander, wie ich es gewohnt war und wie es im Sport sein sollte. Da hat sich vieles verbessert. Aber aus dem Potential, da bin ich fest überzeugt, kann man noch viel mehr machen. Wir arbeiten daran.

          Sie sind nicht der einzige Österreicher in einer Spitzenposition beim DSV. Stefan Horngacher unterstützt Sie als Assistent. Das Team Austria galt lange als das Maß aller Dinge im Skispringen. Welche der Ideen, die Seriensieger hervorbrachten, fließen in Ihre Arbeit ein?

          In Österreich ist Skispringen anders in der Kultur verankert. Man kommt dort mehr aus dem alpinen Bereich, Kinder wachsen auf Ski auf. Es gibt deswegen einen guten koordinativen Grundstock, wenn die Burschen anfangen, über Schanzen zu springen, wissen sie, wie man mit der Geschwindigkeit umgehen und sich in der Luft verhalten muss. Die Basisausbildung ist breiter. Das kann man nicht überall in Deutschland nachmachen, vielleicht geht es in Bayern, wo es eine ähnliche Historie gibt. In Deutschland müssen neben den Vereinen die Schulen noch mehr eingebunden werden. Nur zu früh darf man die Spezialisierung nicht vorantreiben. Damit züchtet man vor allem sportliche Eintagesfliegen. Ein langfristiges Konzept muss auf einem breiten Fundament stehen. Mit der wachsenden Anzahl der Kinder steigt die Wahrscheinlichkeit, dass welche dabei sind, die später so viele Siege erringen wie Severin Freund.

          Das Regelwerk wurde modifiziert. Können Sie die Sportfans verstehen, die behaupten, Skispringen mit seiner Luken-Schieberei sowie den Wind- und den Wertungspunkten sei mittlerweile zu kompliziert geworden?

          Das würde ich so nicht sagen. Ich kann jedoch nachvollziehen, dass man sich mehr Einfachheit wünscht. Aufgrund der Veränderung der Umweltbedingungen, Stichwort Klimawandel, bekommen wir es aber ja alle mit, dass sich das Wetter gewandelt hat. Die Winter sind nicht mehr ruhig und kalt. Skispringen ist eine Freiluftsportart, und es gibt gewisse Zwänge, unsere Wettbewerbe telegen aufzubereiten. Dafür muss man Möglichkeiten finden, dass wir auch bei schwierigen Verhältnissen die Durchgänge fair über die Bühne kriegen. Wo der Internationale Skiverband (Fis) ansetzen sollte, wäre die Vereinheitlichung der Wettkampfführung. Da gibt es in jedem Land andere Vorstellungen. Das Verändern des Anfahrtswegs auf den Schanzen durch einen Wechsel der Luken sollte nur als Notfallsystem eingesetzt werden. Mancher technische Delegierte glaubt, jeder Springer muss bei der Hillsize landen - und so beginnt das Verschieben und damit das Hinzurechnen oder Abziehen von Punkten. Dann kann es sein, dass einer von weiter oben 130 Meter springt, aber nicht so gut abschneidet wie sein Konkurrent, der nur auf 120 Meter kommt. Das verwirrt, das ist unstrittig. Die Fis muss es aushalten können, dass manche Athleten nur auf den Vorbau springen. Beim Skifahren hat der Dreißigste ja auch ein paar Sekunden Rückstand auf den Sieger.

          Martin Schmitt hat 2014 seine Karriere beendet und will Trainer werden. Ab wann unterstützt er Sie?

          Ich würde ihn sofort nehmen. Er hat einen tollen Weg gemacht als Mensch und sich privat verändert. Bei der Diplom-Trainerausbildung in Köln war er Klassenbester, und jetzt absolviert er auch noch eine Art Managementstudium. Er genießt den Abstand zum Spitzensport und sortiert sich neu. Als Trainer hätte er auf jeden Fall alle Anlagen. Es wäre eine Riesengeschichte, wenn der DSV ihn einbinden würde. Er würde uns bereichern. Nur ist zu befürchten, dass ein Mann mit so vielen Anlagen andere Angebote aus dem Berufsleben vorzieht.

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