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Skispringen : Wellinger Zweiter – Freund ausgeschieden

  • Aktualisiert am

Raucht Andreas Wellinger? Der Deutsche springt in Kuusamo auf das Siegerpodest. Bild: AP

Olympiasieger Wellinger wird in Kuusamo nur vom überragenden Japaner Kobayashi überflügelt. Freund verpasst den zweiten Durchgang. So weit kommen ehemalige Skisprung-Größe wie Schlierenzauer und Ammann nicht mal.

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          Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) hat beim Weltcup in Kuusamo mit seiner ersten Podestplatzierung im WM-Winter geglänzt. Der 23-Jährige musste sich am Sonntagabend am finnischen Polarkreis als Zweiter nur dem überragenden Japaner Ryoyu Kobayashi geschlagen geben, der bereits am Samstag das erste Springen gewonnen hatte. Rückkehrer Severin Freund (Rastbüchl) schied dagegen im ersten Durchgang aus.

          Wellinger sprang von der Rukatunturi-Schanze auf 136,0 und 145,5 m (288,4 Punkte) und hatte schließlich 22 Zähler Rückstand auf den überragenden Kobayashi (310,4/140,0+147,5), der im zweiten Durchgang den Schanzenrekord vor Stefan Kraft (Österreich) einstellte und die Führung im Gesamtweltcup ausbaute. Dritter wurde der Pole Kamil Stoch (285,4).

          Für ein starkes deutsches Gesamtergebnis sorgten Stephan Leyhe (Willingen) als Sechster (268,9) und Karl Geiger (Oberstdorf) auf Rang acht (267,4). Geiger war zuvor am Samstag als Fünfter bestplatzierter DSV-Adler. Richard Freitag (Aue) belegte nach einem starken zweiten Durchgang Platz 14. David Siegel (Baiersbronn) als 22. und Markus Eisenbichler (Siegsdorf) als 25. kamen immerhin noch in die Punkteränge.

          Diese verpasste Freund, der am Samstag bei seinem ersten Weltcup-Start nach 690 Tagen und langer Zwangspause wegen zweier Kreuzbandrisse noch 29. geworden war, als 31. des ersten Durchgangs um winzige 0,2 Punkte.

          Zwei ganz große Namen hatte es zuvor bereits in der Qualifikation erwischt: Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer (Österreich) verpasste als 51. ebenso den Wettkampf der besten 50 wie der viermalige Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz (54.).

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