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Vierschanzentournee : Schmitts Selbstvertrauen wächst

  • Aktualisiert am

Martin Schmitt: „Nur nicht zu sehr unter Druck setzen” Bild: AP

Sechs deutsche Skispringer starten am Montag beim dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee in Innsbruck. Bester DSV-Athlet in der Qualifikation war Maximilian Mechler. Auch Martin Schmitt hinterließ einen guten Eindruck.

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          Der von einem Magen-Darm-Virus geschwächte Michael Uhrmann befindet sich auf dem Weg der Besserung. In der Qualifikation für das dritte Springen der Vierschanzentournee, die insgesamt sechs DSV-Springer überstanden, meldete sich der Bayer am Sonntag mit 122 m zurück.

          Am Samstag abend war Uhrmann noch mit Infusionen und Medikamenten behandelt worden. „Da habe ich nicht gedacht, daß ich hier schon wieder springen kann. Mir geht es überraschend gut, auch wenn ich noch nicht ganz fit bin“, sagte der Gesamt-Sechste aus Rastbüchl.

          Uhrmann: „Bei normalem Weltcup wäre ich nicht gestartet“

          Im K.o.-Duell trifft Uhrmann am Montag auf den Norweger Tommy Ingebrigtsen. „Bei einem normalen Weltcup wäre ich nicht gestartet. Ich wollte diesen einen Sprung machen, um einem Duell mit Ahonen aus dem Weg zu gehen“, begründete der 26jährige seinen Start.

          Einen guten Eindruck hinterließen auch Martin Schmitt und Maximilian Mechler (Isny), der mit 126 m bester deutscher Springer war. Schmitt kam auf 124,5 m. „Das Selbstvertrauen ist ein wenig gewachsen. Ich darf mich nur nicht zu sehr unter Druck setzen und auf den einen großen Sprung hoffen“, sagte Schmitt, der viermalige Weltmeister aus Furtwangen, der es im Wettkampf mit Vorjahressieger Sigurd Pettersen (Norwegen) zu tun bekommt.

          Malysz mit weitestem Satz

          Georg Späth (Oberstdorf), der beim Neujahrsspringen Dritter geworden war, kam auf 120,5 m. „Späth und Uhrmann waren okay, Schmitt und Mechler gut“, bilanzierte Bundestrainer Peter Rohwein. Ausgeschieden sind dagegen Michael Neumayer (Berchtesgaden) und Jörg Ritzerfeld (Oberhof). Den weitesten Satz stand der Pole Adam Malysz mit 133,5 m. Gesamt-Spitzenreiter Janne Ahonen (Finnland) kam bei verkürztem Anlauf auf 131 m.

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