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Skispringer Ryoyu Kobayashi : Er fliegt wie ein Blatt Papier

Überflieger aus Japan: Skispringer Ryoyu Kobayashi ist bei der Vierschanzentournee in Führung. Bild: EPA

Schnell, explosiv und stabil: Der Japaner Ryoyu Kobayashi ist der Dominator dieses Skisprung-Winters. Nun will er den nächsten Satz Richtung Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee angehen.

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          Er fliegt und siegt. Genauso, wie man das von Ryoyu Kobayashi erwartet hat. Der Japaner ist im Skispringen derzeit das Maß aller Dinge. Ein 22 Jahre junger Mann, der gern mit schnellen Autos fährt und auch bei der Ausübung seines fliegenden Berufs schneller als die Konkurrenten ist. Schneller auch als Markus Eisenbichler, der sich zur Halbzeit der Vierschanzentournee in einer prächtigen Ausgangslage befindet. Der 27 Jahre alte Oberbayer aus Siegsdorf liegt dank seiner beiden zweiten Plätze von Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen auch im Gesamtklassement auf dem zweiten Rang – lediglich 2,3 Punkte hinter Kobayashi. Doch wer ist Kobayashi? Was macht den schweigsamen Springer aus Fernost so stark?

          Mit der Empfehlung von vier Weltcupsiegen zur Vierschanzentournee gereist, hat Kobayashi, der nach der Generalprobe von Engelberg zum Entspannen in die weit entfernte Heimat geflogen ist, seiner stattlichen Ausbeute zwei weitere Siege hinzugefügt und sein Preisgeldkonto auf derzeit 84.600 Euro aufgestockt. Geld, das sich der schmächtige Japaner redlich verdient hat und über den Olympiasieger Andreas Wellinger schon beim Weltcup in Kuusamo anerkennend sagte: „Unser kleiner Japaner ist geflogen wie ein Blatt Papier.“

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