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Vierschanzentournee : Eisenbichler beweist Topform

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Über den Dächern von Garmisch-Partenkirchen: Skispringer im Anflug Bild: dpa

Zwölf deutsche Skispringer schaffen die Qualifikation zum Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Markus Eisenbichler ist wieder bester Deutscher und springt auf 135,5 Meter.

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          Die deutschen Skispringer treten auch beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee mit zwölf Athleten an – und Markus Eisenbichler war einmal mehr der Beste von ihnen. Bei der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen am Silvestertag kam der Zweite des Auftaktspringens von Oberstdorf auf 135,5 Meter und belegte damit den vierten Rang. „Heute war es etwas knifflig, speziell in der Spur. Die war ein bisschen ruppig. Da merkt man, dass da die Wärme zuschlägt“, sagte Eisenbichler in der ARD.

          Den Sieg in der Vorausscheidung und damit 5000 Euro Prämie sicherte sich der Pole Dawid Kubacki, der ebenfalls auf 135,5 Meter sprang. Zweiter wurde Oberstdorf-Sieger und Tourneefavorit Ryoyu Kobayashi aus Japan, der an Neujahr (14.00 Uhr/ARD, Eurosport und im F.A.Z.-Liveticker zur Vierschanzentournee) als klarer Favorit ins Springen geht. Rang drei belegte vor 10.000 Zuschauern Titelverteidiger Kamil Stoc (Polen).

          Ebenfalls gut in Form präsentierten sich Karl Geiger (Oberstdorf) als Sechster und Stephan Leyhe (Willingen) als Achter. David Siegel (Baiersbronn) und Richard Freitag (Aue) folgten auf den Rängen 14 und 18.

          Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding/28.) und der frühere Weltmeister Severin Freund (Rastbüchl/43.), die am Schattenberg den zweiten Durchgang verpasst hatten, erreichten trotz abermals mäßiger Leistungen immerhin den Wettkampf. „Die Sprünge davor waren besser“, befand Freund.

          Insgesamt qualifizierten sich zwölf der 13 deutschen Skispringer. Mit dabei sind am Dienstag auch Constantin Schmid (Oberaudorf/20.), Martin Hamann (Aue/27.), Pius Paschke (Kiefersfelden/38.), Felix Hoffmann (Goldlauter-Heidersbach/39.) und Moritz Baer (Gmund-Dürnbach/46.). Ausgeschieden ist wie schon in Oberstdorf einzig Justin Lisso (Schmiedefeld/53.).

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