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Überraschung für den DSV : Deutsche Langläuferinnen beenden Karrieren

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Beendet überraschend ihre Karriere: Langläuferin Sandra Ringwald Bild: dpa

Mit Sandra Ringwald, Steffi Böhler und Elisabeth Schicho hören gleich drei deutsche Langläuferinnen nach dem Saisonende auf. Besonders bei zwei Athletinnen kommt dieser Schritt für den Verband überraschend.

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          Die deutschen Langläuferinnen Sandra Ringwald, Steffi Böhler und Elisabeth Schicho haben ihre Karrieren beendet. Das Trio wird im kommenden Winter nicht mehr an den Start gehen, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag mitteilte. Vor allem bei der 28 Jahre alten Ringwald kommt diese Entscheidung plötzlich.

          „Sandra ist derzeit Deutschlands beste Sprinterin und hat sich erst in diesem Winter ihr erstes Einzelpodest erkämpft. Sie hinterlässt in jedem Fall ein Loch, sportlich wie persönlich“, sagte der Sportliche Leiter Andreas Schlütter über die Schwarzwälderin, die im vergangenen Winter gemeinsam mit Katharina Hennig und Victoria Carl zu den besten DSV-Läuferinnen der Saison gehörte.

          Die 38 Jahre alte Böhler macht nach 18 Jahren, sieben Weltmeisterschaften und vier Olympia-Teilnahmen Schluss. Schlütter kommentierte: „Steffi blickt auf eine erfolgreiche und lange Karriere zurück. Sie war immer eine Stütze in der Mannschaft. Wir werden sie vermissen.“ Böhler hatte nach einem Wildunfall im Herbst schon im vergangenen Winter keine Weltcup-Rennen mehr bestritten.

          Auch bei der 27 Jahre alten Schicho kommt das frühe Ende überraschend. Für die Heim-WM 2021 in Oberstdorf, die für das Langlauf-Team als großes langfristiges Ziel gilt, muss Bundestrainer Peter Schlickenrieder nun ohne das Trio planen.

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