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Ski-WM : Spektakulärer Sturz zwingt Bode Miller zur Aufgabe

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Bode Miller bleibt auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek an einem Tor hängen und durchtrennt sich beim Sturz eine Sehne des Knies. Bild: AP

Schlechte Nachricht für Amerikas Skifans: Bode Miller muss die Alpine Ski-Weltmeisterschaft in seinem Land vorzeitig beenden. Der Skistar ist auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek spektakulär gestürzt, kam aber noch relativ glimpflich davon.

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          Für Amerikas Skistar Bode Miller ist die Heim-WM wegen einer im Super-G erlittenen Verletzung vorzeitig beendet. Der 37-Jährige wurde nach Angaben des amerikanischen Skiverbands bereits am Donnerstag (Ortszeit) in einem Krankenhaus in Vail operiert.

          Der viermalige Weltmeister war auf der Raubvogel-Piste in Beaver Creek an einem Tor hängen geblieben, in der Luft gedreht worden und hart auf den Rücken gekracht. Ein Ski schlitzte ihm dabei unterhalb der Kniekehle die Wade auf. Dadurch wurde eine Sehne des Knies durchtrennt.

          Tiefer Riss: Millers Verletzung am Knie musste operiert werden Bilderstrecke

          „Das ist eine riesige Enttäuschung, vor allem für ihn persönlich. Eine wirklich große Enttäuschung“, sagte Amerikas Herren-Chefcoach Sasha Rearick der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Mannschaftsführersitzung in Beaver Creek. „Im Team haben wir aber auch andere Jungs, die gut gefahren sind, als Bode nicht dabei war. Wir müssen nach vorne schauen und einen Weg finden, das Beste aus der Situation zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in der Abfahrt und der Kombination auch so gut abschneiden werden.“

          Der Super-G war Millers erster Rennstart in dieser Saison, vor zehn Wochen war er am Rücken operiert worden. „Dem Rücken geht es gut“, sagte Rearick. Offen sei, ob Miller in dieser Saison noch ein Weltcup-Rennen bestreiten kann.

          Das Rennen gewann der Österreicher Hannes Reichelt.

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