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Trauer um Julie Pomagalski : Snowboard-Weltmeisterin bei Lawinenabgang getötet

  • Aktualisiert am

Meisterin ihres Fachs: Julie Pomagalski war Weltmeisterin im Snowboardcross, Weltcup-Gesamtsiegerin und Olympiateilnehmerin Bild: AFP

Die ehemalige Snowboard-Weltmeisterin Julie Pomagalski ist im Alter von 40 Jahren ums Leben gekommen. Sie wurde von einem Schneebrett überrascht und „komplett verschüttet“.

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          Die ehemalige Snowboard-Weltmeisterin Julie Pomagalski ist am Dienstag bei einem Lawinenabgang in der Schweiz ums Leben gekommen. Dies bestätigte das Nationale Olympische Komitee Frankreichs (CNOSF) am Mittwoch. Die 40-Jährige Pomagalski gehörte zu einer Gruppe von vier Freeridern, die am 2961 Meter hohen Gemsstock bei Andermatt im Kanton Uri von einem abgehenden Schneebrett überrascht wurde. Dies habe sich aus noch ungeklärten Gründen gelöst, teilte die örtliche Polizei mit.

          Pomagalski war Weltmeisterin im Snowboardcross 1999 und Weltcup-Gesamtsiegerin 2004 in dieser Disziplin sowie Olympiateilnehmerin 2002 und 2006. Sie und ein weiteres Mitglied der Gruppe wurden nach Angaben der Behörden „komplett verschüttet“. Eine dritte Person habe sich befreien können und nur „leichte“ Verletzungen erlitten. Bei dem zweiten Todesopfer handelt es sich angeblich um Bruno Putelli, einen renommierten Bergführer aus dem ehemaligen Olympiaort Albertville/Frankreich.

          Der Gemsstock südlich von Andermatt ist bei Freeridern wegen seiner schneereichen steilen Hänge äußerst beliebt. Schon am Freitag hatte ein Freerider dort eine Lawine ausgelöst.

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