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Skispringen : Wellinger wieder auf dem Podium

  • Aktualisiert am

Guten Flug: Andreas Wellinger Bild: AFP

Andreas Wellinger springt beim Weltcup in Trondheim wieder auf das Podium. Doch Stefan Kraft ist erneut besser und übernimmt mit seinem sechsten Saisonsieg die Führung in der RAW-AIR-Serie.

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          Andreas Wellinger freute sich gewaltig über seine Aufholjagd bis auf Rang drei. Doch im Duell mit Dauerrivale Stefan Kraft um die 60.000-Euro-Siegprämie der RAW-AIR-Tour reichte dem deutschen Skisprung-Ass selbst der zehnte Podestplatz in diesem Winter nicht zur Verteidigung der Pole Position. Der Doppel-Weltmeister aus Österreich feierte am Donnerstag bereits seinen sechsten Saisonsieg und geht mit einem Vorsprung von 5,3 Punkten in das dreitägige Finale der mit 100.000 Euro dotierten Serie auf dem Monsterbakken in Vikersund. „Es ist weiter sehr, sehr knapp. Ich hoffe, es wird ein geiles Flug-Wochenende. Ich werde mein Bestes geben“, sagte Wellinger vor dem Weltcup-Triple im Skifliegen.

          Weltcup-Spitzenreiter Kraft setzte sich am Donnerstag in Trondheim mit Sprüngen auf 138 und 142,5 Meter vor dem Norweger Andreas Stjernen, der auf 138,5 und 138 Meter kam, durch. Dahinter jubelte Wellinger, der zur Halbzeit noch Sechster war, über Rang drei - 0,9 Punkte vor seinem Teamkollegen Markus Eisenbichler. Der Bayer verteidigte mit 1206,2 Punkten zumindest Rang drei in der Gesamtwertung.

          Nach 133 Metern im ersten Versuch katapultierte sich Wellinger mit 141,5 Metern im Finale noch nach vorne. „Der zweite Sprung war noch mal echt klasse. Da kam ich höher von der Kante weg und besser ins Gleiten. Ich kann mich nur über den ersten Versuch beschweren“, bilanzierte der 21-Jährige. „Da war ich etwas zu früh an der Kante. Cool, dass es noch so ausgegangen ist. Schade nur, dass der Markus nicht mit auf dem Podium steht.“

          Eisenbichler, der bei der WM in Lahti gemeinsam mit Wellinger Mixed-Gold gewonnen hatte, vergab nach zwei tollen Sprüngen auf 141 und 140 Meter durch eine jeweils wacklige Landung seine Chance auf einen Podestplatz. „Ich habe mich sehr geärgert, denn ich will immer alles perfekt machen. Aber das war alles andere als annehmbar, sondern wieder alte Schule. Ich hatte den Schwerpunkt viel zu weit hinten“, haderte Eisenbichler mit sich. „Ansonsten bin ich zufrieden. Die Sprünge laufen.“

          Richard Freitag kam mit 133 und 135 Metern auf Rang acht. Andreas Wank als 25. und Stephan Leyhe als 28. sammelten ebenfalls Weltcup-Punkte. Karl Geiger verpasste als 31. das Finale. Bereits an diesem Freitag (16.30 Uhr) geht die Norwegen-Tour weiter. Dann wird beim Skifliegen mit allen Teilnehmern der am Dienstag wegen zu starken Windes in Lillehammer ausgefallene Weltcup nachgeholt. Am Samstag wird auf der größten Schanze im Team geflogen und am Sonntag in einem weiteren Einzel der Premierensieger der RAW-AIR-Tour gekrönt.

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