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Skispringen : Die Polen feiern ihren Adam

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Zakopane feiert seinen Helden: Adam Malysz Bild: AP

Michael Uhrmann hat beim Weltcup-Springen in Zakopane den vierten Platz belegt. Überlegener Sieger wurde Adam Malysz aus Polen.

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          Mehr als 30000 Fans haben am Sonntag beim Volksfest in Zakopane ihren Helden gefeiert: Adam Malysz enttäuschte seine Polen nicht und bescherte ihnen beim Weltcup-Skispringen sowohl am Samstag als auch am Sonntag den Heimsieg. Und dabei tat es ihrer und seiner Freude keinen Abbruch, daß er den Erfolg am ersten Feier-Tag mit dem Norweger Roar Ljökelsöy teilen mußte. Der Norweger wurde am Sonntag Dritter hinter dem gesundheitlich angeschlagenen Finnen Janne Ahonen, der am Samstag auf Rang vier gelandet war.

          Auch ein Deutscher reckte wieder einmal die Fäuste in den Himmel und genoß die Partystimmung an den Schanzen von Zakopane. Mit dem vierten Platz am Sonntag und Rang zehn am Samstag unterstrich Michael Uhrmann, daß er derzeit der einzige deutsche Skispringer ist, der in der Weltklasse einigermaßen mithalten kann. "Das ist top. Ich freue mich, daß ich mal wieder vorne dabei war. Es wird besser und besser. Mein wichtigstes Ziel ist aber die WM", sagte Uhrmann.

          "Er ist auf Tuchfühlung", stellte Bundestrainer Peter Rohwein zufrieden fest. Mit fünf Springern will er zur WM nach Oberstdorf fahren, die in knapp drei Wochen beginnt. Ihre Nominierung sicher haben bisher nur Uhrmann und Georg Späth, der in Zakopane zweimal auf Rang 13 kam. Beim letzten Test beim Weltcupspringen in zwei Wochen in Pragelato müssen Martin Schmitt, Michael Neumayer (in Zakopane 15. und 17.), Stephan Hocke und Jörg Ritzerfeld sowie Maximilian Mechler die freien Plätze unter sich ausmachen.

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