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Ski alpin : Abbruch und Absage

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Kein Wetter zum Skifahren: Auch in Garmisch musste der Weltcup der Männer abgesagt werden Bild: Reuters

Kein schöner Sonntag für Ski-Fans: Während der Slalom-Weltcup der Damen in Maribor nach 25 Starterinnen abgebrochen werden musste, fiel der Wettbewerb der Herren in Garmisch komplett ins Wasser. Buchstäblich.

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          Der Weltcup-Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen ist am Sonntag abgesagt worden. Gut eine halbe Stunde vor dem geplanten Start traf FIS-Renndirektor Markus Waldner die Entscheidung. „Gegen die Natur kann man nichts machen“, sagte er. „Leider etwas zu oft in diesem Jahr.“

          Grund für die Absage war der anhaltende Schneeregen und die damit verbundenen Bedingungen auf der Rennstrecke. „Es wäre immer ein Rennen am Limit gewesen. Du musst es hinnehmen, wie es ist“, sagte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier nach der Absage. „Es ist ein Freiluftsport.“

          „Sicherheit wäre nicht mehr gewährleistet“

          Und Waldner fügte an: „Wir haben alles probiert. Heute morgen um 5 Uhr war die Piste noch okay. Jetzt, durch den Nebel und den nassen Schnee, ist die Piste gekippt. Wir haben es mit Salz probiert, aber der Schnee hat nicht mehr reagiert, weil er tot ist. Die Sicherheit wäre nicht mehr gewährleistet.“

          Waldner berichtete schon von Gedankenspielen für einen Nachholtermin. „Wir denken an Kranjska Gora. Wir werden dem slowenischen Verband ein Angebot machen. Wenn, dann wäre es Riesenslalom, Riesenslalom, Slalom“, sagte der Südtiroler. Die Rennen in Slowenien stehen am ersten März-Wochenende im Kalender.

          Unter den Folgen des Wetters litt auch der alpine Weltcup-Slalom der Damen in Maribor. Auch dort musste der Wettbewerb wegen irregulärer Bedingungen abgebrochen werden. Die Rennleitung entschied sich nach 25 Starterinnen dazu, das Rennen nicht mehr fortzusetzen.

          Wegen zu hoher Temperaturen und Regen war die Piste in Slowenien schon nach wenigen Fahrerinnen von tiefen Furchen durchzogen. Deshalb entschied Rennleiter Atle Skaardal, den ersten Lauf nicht mehr fortzusetzen. „Das ist kein Spaß. Es ist bedenklich“, sagte Lena Dürr, die zwar noch fahren konnte, dann aber aufgab. „Solche Löcher schon mit Nummer 22 sind schon krass.“ Am Tag zuvor hatte Viktoria Rebensburg auf der Piste in Slowenien ihren zweiten Erfolg im Riesenslalom gefeiert.

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