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Ski Langlauf : Starker zweiter Platz für Ringwald

  • Aktualisiert am

Aufs Podest gesprintet: Sandra Ringwald Bild: dpa

Skilangläuferin Sandra Ringwald erreicht bei der WM-Generalprobe im Sprint ihren größten Karriereerfolg. Allerdings fehlen die Topläuferinnen der besten Nationen.

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          Skilangläuferin Sandra Ringwald (Schonach) hat bei der WM-Generalprobe im italienischen Cogne den ersten Weltcup-Podestplatz ihrer Karriere erreicht. Fünf Tage vor der ersten Entscheidung der Titelkämpfe im österreichischen Seefeld musste sich die 28-Jährige im Freistilsprint hauchdünn der Amerikanerin Jessica Diggins geschlagen geben, feierte aber ihren größten Karriereerfolg. Zum ersten Weltcupsieg einer DSV-Läuferin seit zehn Jahren fehlten Ringwald elf Hundertstel.

          Die immens mutig laufende Ringwald hatte im Finale von Beginn an vorne gelegen und sah schon wie die Siegerin aus, auf der Zielgeraden fing Diggins die Schwarzwälderin aber noch ab. Zuletzt hatte vor mehr als vier Jahren eine deutsche Skilangläuferin eine Podestplatzierung eingefahren, als Stefanie Böhler am 23. Januar 2015 im russischen Rybinsk Dritte wurde, den letzten Einzelsieg hatte Claudia Nystad am 20. März 2009 im Sprint von Falun gefeiert.

          Ringwald zeigte nach ihrem vierten Platz in der Vorwoche in Lahti weiter aufsteigende Form. Allerdings waren die Topnationen Norwegen und Schweden beim letzten Kräftemessen vor dem Saisonhöhepunkt nicht mit ihrer A-Mannschaft am Start.

          Eine starke Leistung zeigte auch Laura Gimmler. Die Oberstdorferin schied knapp im Halbfinale aus, verbuchte aber als Achte das beste Ergebnis ihrer Karriere.

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