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Slalomsieger Linus Straßer : Endlich stimmen Erlebnis und Ergebnis

Straßers Siegfahrt: „Ich hab beim Fahren gemerkt, ich hab’ nen Flow drin“. Bild: dpa

Linus Straßer hat oft zuviel gewollt – jetzt kommt er in den Flow und ihm glückt mit 28 Jahren der erste Weltcup-Sieg im Slalom. Die Favoritenrolle für die nächsten Rennen nimmt er aber nicht an.

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          Die Suche nach dem richtigen Schwung ist es, die Linus Straßer seit Jahren antreibt. Das Gefühl, beim Skifahren alles richtig zu machen, eine fließende Bewegung zu finden, eins zu sein mit dem Ski, dem Schnee und der ganzen Umgebung. Am Mittwoch, beim zweiten Durchgang im Weltcup-Slalom von Zagreb, war es soweit. „Ich hab beim Fahren gemerkt, ich hab’ nen Flow drin“, sagte Straßer hinterher, als er mit einem famosen Lauf von Platz acht aus an die Spitze des Klassements gefahren war und seinen ersten Sieg in einem klassischen Weltcuprennen geschafft hatte.

          Anschließend ging er in die Knie, mit Tränen in den Augen um Fassung ringend. Später sagte er: „Wenn man es passieren lässt, dann passiert es auch“. Ausgerechnet am Dreikönigstag war ihm auf dem Bärenberg gelungen, was er als „surreal“ bezeichnete: Erlebnis und Ergebnis zusammen zu bringen. Und wurde dann, der Tradition in Kroatiens Hauptstadt folgend, zum „Schneekönig“ gekrönt.

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