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Ski alpin : Maria Höfl-Riesch in Topform

  • Aktualisiert am

In Bestform: Maria Höfl-Riesch Bild: AFP

Zwei Abfahrtssiege binnen 24 Stunden lassen Maria Höfl-Riesch in Lake Louise strahlen. Nichts zu feiern haben dagegen die deutschen Herren in Beaver Creek.

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          Nach der zweiten Abfahrtsbestzeit in Lake Louise stieß Maria Höfl-Riesch eine Faust in die Luft und tätschelte zufrieden ihren Ski. Wie bei ihrem 25. Weltcupsieg tags zuvor leuchtete auch nach der Schussfahrt am Samstag die Nummer eins auf der Anzeigetafel. Neun Wochen vor den Olympischen Winterspielen war das ein unmissverständliches Signal an die Konkurrenz: Höfl-Riesch ist in bestechender Form. Im siebten Saisonrennen fuhr sie zum sechsten Mal in die Top 10. „Ein Doppelsieg ist immer unglaublich und Wahnsinn“, kommentierte sie den 75. Podestplatz ihrer Karriere. „Ich hoffe, das hält jetzt noch ein bisschen an.“

          Bei eisigen Temperaturen von weiterhin unter minus 25 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein hatte Höfl-Riesch die Tore in Kanada erneut aggressiv und angriffslustig umfahren. Tina Weirather musste aus der Box der Führenden mitansehen, wie ihre zuvor aufgestellte Bestzeit von der Doppel-Olympiasiegerin um 0,34 Sekunden unterboten wurde. Für die 24 Jahre alte Liechtensteinerin gab es als Trostpflaster mit Rang zwei den zehnten Podestplatz ihrer Karriere. Dritte wurde Anna Fenninger aus Österreich mit fast einer halben Sekunde Rückstand auf Höfl-Riesch.

          Nach Rang zwölf am Freitag und 1,82 Sekunden Rückstand auf ihre Teamkollegin fehlten Viktoria Rebensburg in der dritten Abfahrt der Saison zwar nur 1,49 Sekunden auf die Spitze. Platz 14 war aber trotzdem etwas schlechter als das Resultat vom Vortag. Michaela Wenig verpasste ebenso wie Veronique Hronek Weltcuppunkte.

          Die Herren fahren hinterher

          Mit völlig leeren Händen nach den Speedrennen standen die Herren im amerikanischen Teil der Rocky Mountains da. Einzig Andreas Sander erreichte als 49. das Ziel, für alle anderen Starter des Deutschen Skiverbands war der Super-G in Beaver Creek schon vorzeitig beendet. Josef Ferstl stürzte noch vor der ersten Zwischenzeit und holte sich eine Schnittverletzung am Kinn. Tobias Stechert und Andreas Strodl fuhren an einem Tor vorbei.

          Überraschungssieger: Patrick Küng

          Patrick Küng feierte dagegen überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg, der zugleich auch der erste für einen Schweizer Speedfahrer seit 21 Monaten war. „Für unsere Gruppe ist es eine harte Saison gewesen letztes Jahr. Das tut gut“, sagte er. Platz zwei ging ebenso unerwartet an Otmar Striedinger aus Österreich. Trotz Startnummer 45 war er im Ziel nur 0,24 Sekunden langsamer als Küng. „Das war immer mein Traum, auf ein Stockerl zu fahren“, sagte der 22-Jährige. Landsmann Hannes Reichelt und der Italiener Peter Fill kamen auf den geteilten dritten Platz.

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