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Ski alpin : Im Riesenslalom leicht erholt

  • Aktualisiert am

Ordentlicher Riesenslalom zum Abschluss des Wochenende: Maria Höfl-Riesch Bild: AFP

Jessica Lindell-Vikarby und Aksel Lund Svindal gewinnen die alpinen Sonntags-Skirennen. Maria Höfl-Riesch wird immerhin Fünfte im Riesenslalom.

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          Maria Höfl-Riesch kam dem Podest am Ende eines durchwachsenen Weltcup-Wochenendes noch einmal nahe, Viktoria Rebensburg schied dagegen im Kampf um das Podium aus. Rund zwei Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi haben die deutschen Alpinen keine glückliche Rennen in Nordamerika erlebt.

          Nach Platz drei von Rebensburg beim Saisonstart in Sölden und Rang zwei von Höfl-Riesch in Levi blieb das Team am dritten Renn-Wochenende im Olympia-Winter erstmals ohne Podestplatz. Höfl-Riesch sorgte als Fünfte des abschließenden Riesentorlaufs in Beaver Creek noch für die beste deutsche Plazierung.

          Der Doppel-Olympiasiegerin fehlten am Sonntag in den Vereinigten Staaten am Ende 0,56 Sekunden auf den dritten Rang. Der Sieg ging an Jessica Lindell-Vikarby. Die schwedische Skirennfahrerin gewann vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin und Tina Weirather aus Liechtenstein. Viktoria Rebensburg schied als Vierte des ersten Durchgangs im Finale aus. Die anderen deutschen Starterinnen verpassten den zweiten Lauf. Die dreimalige Saisonsiegerin Lara Gut aus der Schweiz war schon im ersten Durchgang ausgeschieden.

          „Das ist ein Warnschuss gewesen“

          Bei Höfl-Riesch waren die Plätze acht (Abfahrt) und sieben (Super-G) keineswegs schlecht, erhofft hatte sich die Doppel-Olympiasiegerin beim Test der WM-Strecken für 2015 aber ein bisschen mehr. „Es ist sicherlich nicht mein Anspruch, da um Platz neun oder zehn zu fahren. Aber ich versuche es positiv zu sehen. Es waren sicherlich keine guten Fahrten und trotzdem bin ich einigermaßen dabei“, sagte die Kombinations-Weltmeisterin. „Es ist da sicher noch Luft nach oben.“

          Im Ziel des Riesenslaloms ballte sie die Faust und bejubelte die zwischenzeitliche Führung. Von Platz elf im ersten Lauf fuhr sie auf Rang fünf vor, das beste Riesentorlauf-Ergebnis seit Januar. Alpindirektor Wolfgang Maier sah am Wochenende noch reichlich Reserven bei seinen Rennläuferinnen. „Das ist ein Warnschuss gewesen“, betonte Maier in den amerikanischen Rocky Mountains nach den Speed-Disziplinen. „Wir sind nicht optimal in die Saison gestartet. Das ist einfach ein bisschen zu wenig.“

          Svindal gewinnt Super-G

          Olympiasieger Aksel Lund Svindal hat unterdessen den Super-G in Lake Louise gewonnen. Der Skirennfahrer aus Norwegen siegte am Sonntag in Kanada vor den Österreichern Matthias Mayer und Georg Streitberger. Für Svindal war es am Ort seines ersten Weltcup-Erfolges der insgesamt 22. Sieg.

          Der deutsche Skirennfahrer Josef Ferstl holte sich als 27. Weltcup-Punkte. Tobias Stechert verzichtete nach Rang elf in der Abfahrt auf einen Start. Andreas Sander und Stephan Keppler fuhren mit hohen Startnummern auf die Plätze 50 und 57 und verpassten Weltcup-Zähler.

          Die Weltcup-Rückkehr des amerikanischen Skistars Bode Miller nach anderthalb Jahren Pause verläuft weiter mühsam. In Lake Louise belegte er nach  Platz 16 in der Abfahrt nur Rang 23 im Super-G.

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