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Ski alpin : Ein Handy stoppt Höfl-Riesch

  • Aktualisiert am

Falscher Klingelton: Maria Höfl-Riesch kommt nicht im Ziel Bild: dpa

Die deutschen Skifrauen rutschen zum schlechtesten Slalom-Resultat seit Jahren. Maria Höfl-Riesch wird von einem Handy irritiert, Schwester Susanne verletzt sich schon wieder.

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          Skirennfahrerin Marlies Schild aus Österreich hat mit ihrem 34. Sieg in einem Weltcup-Slalom den Rekord von Vreni Schneider aus der Schweiz eingestellt. In Courchevel gewann sie vor Frida Hansdotter (Schweden). Schilds jüngere Schwester Bernadette kam auf Rang drei. Maria Höfl-Riesch war wie drei weitere Fahrerinnen des Deutschen Skiverbands (DSV) bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Da Marina Wallner als beste Deutsche nicht über Rang 23 hinauskam, verbuchte der DSV das schlechteste Ergebnis bei einem Frauen-Slalom im Weltcup seit mehr als sechs Jahren.

          Im Zielraum berichtete Höfl-Riesch von einem auf der Piste liegenden Handy, durch das sie irritiert worden sei. Ihr Einspruch sei aber abgelehnt worden. „Das finde ich jetzt nicht ganz in Ordnung, aber mei, da kann man nichts machen und muss damit leben“, sagte sie.

          Ihre Schwester Susanne Riesch stürzte schon nach acht Sekunden. Ein Trainer des Deutschen Skiverbands sagte, ein Kreuzbandriss sei wohl auszuschließen, aber der Meniskus oder das Außenband könnten betroffen sein. Am Abend sollte Riesch mit Hilfe einer Kernspintomographie in Murnau genauer untersucht werden. Riesch war bei einer Operation vor vier Wochen ein Teil des linken Außenmeniskus entfernt worden.

          Weltmeisterin Tessa Worley: Kreuzband gerissen
          Weltmeisterin Tessa Worley: Kreuzband gerissen : Bild: AFP

          Riesenslalom-Weltmeisterin Tessa Worley verpasst die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Zwei Tage nach ihrem Sieg beim Riesentorlauf in St. Moritz stürzte die 24 Jahre alte Französin am Dienstag beim Weltcup-Slalom in Courchevel und riss sich das hintere Kreuzband. Zudem habe die Skirennfahrerin eventuell auch einen Meniskusschaden im rechten Knie, sagte Fabien Saguez, der Technische Direktor des französischen Skiverbands am Abend. Die voraussichtliche Pause bezifferte er auf sechs Monate.

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