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Ski alpin : Bode Miller zeigt es seinen Kritikern

  • Aktualisiert am

Er kann es doch noch: Bode Miller nach seinem Erfolg Bild: REUTERS

In den ersten Saisonrennen konnte er keineswegs überzeugen. Doch nun hat es Ski-Weltmeister Bode Miller allen Kritikern gezeigt. Beim alpinen Weltcup in Beaver Creek feierte der Amerikaner in der Abfahrt seinen 22. Weltcup-Sieg.

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          Bode Miller hat alle Kritiker Lügen gestraft und die alpine Weltcup-Abfahrt im amerikanischen Beaver Creek gewonnen. Der Weltmeister aus den Vereinigten Staaten lag am Freitag in 1:46,15 Minuten 0,15 Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche.

          „Diese Strecke liegt mir einfach“, sagte Miller, der in den ersten drei Saisonrennen nicht überzeugen konnte, nach seinem 22. Weltcupsieg. Steven Nyman aus den Vereinigten Staaten wurde Dritter. Stephan Keppler aus Ebingen hatte bei Schneefall mit der Startnummer eins keine Chance und mußte sich 3,08 Sekunden zurück mit Rang 42 begnügen (Siehe auch: Ergebnisse Wintersport).

          „Wir Skirennfahrer haben ja ein gutes Auge“

          „Ich bin nicht zufrieden, auch wenn ich mich sehr über meine vordere Startnummer gefreut habe“, sagte Keppler, der nach seinem achten Platz zum Auftakt vor einer Woche im kanadischen Lake Louise zum ersten Mal zur ersten Startgruppe gehörte. Johannes Stehle (Obermaiselstein) wurde mit einem Rückstand von 3,70 Sekunden 47. Während Millers Siegfahrt war auf der WM-Strecke von 1999 ein Streckenarbeiter in die Rennpiste gerutscht, doch dieser gefährliche Zwischenfall blieb ohne Folgen.

          „Wir Skirennfahrer haben ja ein gutes Auge. Ich konnte abschätzen, daß ich an ihm vorbeikomme und nichts passiert“, sagte Miller, der am Tag zuvor in der Super-Kombination bereits die Abfahrt dominiert hatte. Im abschließenden Slalom schied er jedoch aus und mußte den Sieg dem Norweger Aksel Lund Svindal überlassen.

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