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Ski alpin : Bode Miller wieder wild und schnell

  • Aktualisiert am

Wild und schnell wie in den besten Zeiten: Bode Miller beim Riesenslalom in Beaver Creek Bild: AFP

Dass Ted Ligety einen Riesenslalom gewinnt, ist keine Überraschung. Dass Bode Miller schon wieder so stark ist, schon. Auch die deutschen Alpinen haben Grund zum Strahlen.

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          Bode Miller erstaunte alle. Wild und schnell wie in seinen besten Tagen war seine Fahrt beim Riesenslalom in Beaver Creek. Er brachte zwei Läufe nach Hause und erzielte eine Top-Zeit, die ihm nur wenige zugetraut hatte. „Der Wahnsinn. Bode ist der Hammer“, schwärmte Sieger Ted Ligety und schritt auf den zweitplatzierten Miller zu, um ihm zu gratulieren.

          Der viermalige Weltmeister aus den Vereinigten Staaten ist mit seinen 36 Jahren nach einem Winter Pause wegen Knieproblemen und anfänglicher Anpassungsprobleme endgültig wieder stark zurück. Sein zweite Platz am Sonntag war sein erstes Weltcup-Podium seit 22 Monaten und sogar das erste im Riesenslalom seit 2007.

          Der unschlagbare Ted: Ligety wie meistens mit bester Linie

          „Sein Können blitzt in solchen Momenten auf und so einer wie Miller tut der ganzen Szene gut. Er ist einfach ein Typ. Er hat ein Standing“, sagte der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier. „Er war nicht umsonst viele Jahre der weltbeste Skifahrer.“

          Mehr als zehn Kilo leichter als vor seiner Verletzung präsentiert sich Miller in der Sotschi-Saison, in der er nun richtig attackieren will. „Darauf freue ich mich“, erklärte der Kombi-Olympiasieger, der auch im amerikanischen Team für noch mehr Power sorgen möchte. „Es ist großartig, dass ein Amerikaner da ist, der mich pusht“, sagte Ligety - der freilich nicht zu schlagen war. Ligety schaffte in 2:35,77 Minuten mit 1,32 Sekunden Vorsprung auf Miller den achten Sieg in den vergangenen zehn Riesentorlauf-Rennen und fand es „absolut cool, vor den eigenen Fans zu triumphieren.“ Rang drei ging an den Österreicher Marcel Hirscher (+1,82).

          Wieder da: Bode Miller nach einem Jahr Pause

          Stark als Team zeigten sich die deutschen Herren: Felix Neureuther (7.), Stefan Luitz (9.) und Fritz Dopfer (16.) landeten im vorderen Feld.  Neureuther kämpfte sich mit der drittbesten Laufzeit des Finales um acht Plätze nach vorne.

          Luitz, der in diesem Winter nach einem Kreuzbandriss zurück ist, verbesserte sich um einen Rang und Dopfer gar um elf Ränge. Es waren die ersten Top-10-Platzierungen der deutschen Alpin-Herren im Olympia-Winter. „Die Jungs haben ganz schön was drauf gelegt als Team“, lobte Alpindirektor Wolfgang Maier.

          Schneller als Neureuther im zweiten Lauf waren nur die beiden Amerikaner unterwegs. „Ich bin sehr zufrieden. Meine Zielsetzung war klar, das habe ich umgesetzt“, sagte Miller und holte sich ein Küsschen von der Ehefrau ab.

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