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Wintersport : Bob und Skisprung gut

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Schnell unterwegs: Die Deutschen Stephanie Schneider und Ann-Christin Strack sind im Bob die Schnellsten. Bild: dpa

Das deutsche Skisprung-Team der Frauen springt zu weiter. Und die deutschen Bobs sind weiterhin zu schnell für die Konkurrenz. Wintersport am Samstag.

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          Die deutschen Frauen-Bobs sind in der WM-Saison weiterhin nicht zu schlagen. Stephanie Schneider (Oberbärenburg) und Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) sorgten am Samstag beim Weltcup im österreichischen Igls für den zweiten Doppelsieg des Winters, Weltmeisterin Elana Meyers Taylor aus den Vereinigten Staaten musste sich mit Rang drei begnügen. Damit gehen wettbewerbsübergreifend weiterhin alle Siege der nacholympischen Saison an die deutschen Schlitten.

          Jamanka hatte mit Nachwuchs-Anschieberin Kira Lipperheide nach dem ersten Lauf fünf Hundertstelsekunden hinter der führenden Meyers Taylor gelegen, im entscheidenden Durchgang schoben sich Schneider und Ann-Christin Strack dank der mit Abstand besten Fahrt des Tages aber noch auf Rang eins. Anna Köhler (Winterberg) belegte mit Leonie Fiebig einen guten vierten Rang.

          Im Gesamtweltcup führt das deutsche Trio weiterhin: Jamanka (1095 Punkte) liegt recht deutlich vor Schneider (986) und Köhler (936).

          Sieg von der Schanze

          Die favorisierten deutschen Skispringerinnen um die Olympiazweite Katharina Althaus haben beim Teamwettbewerb im japanischen Zao einen souveränen Sieg gefeiert und damit im dritten Anlauf erstmals ein Mannschaftsspringen im Weltcup gewonnen. Althaus (Oberstdorf), Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt (Degenfeld), Juliane Seyfarth (Ruhla) und Ramona Straub (Langenordnach) setzten sich nach acht Sprüngen mit 838,6 Punkten und rund 14 m Vorsprung auf Österreich (811,2) durch.

          „Wir haben das heute sehr gut hinbekommen und sind wirklich sehr glücklich über diesen Sieg“, sagte Seyfarth: „Das lief perfekt.“

          Die Weltcupführende Althaus, die 96,0 und 97,5 m sprang, erzielte in beiden Durchgänge die höchste Punktzahl. Weiter flog nur Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby, die im zweiten Durchgang auf 98,0 kam. Hinter Japan (768,3) belegte Norwegen aber nur Rang vier (756,5).

          Neben Althaus, die am Freitag im Einzel hinter der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz und Sara Takanashi aus Japan Platz drei belegt hatte, überzeugte im DSV-Quartett vor allem die Weltcupdritte Seyfarth (93,0+93,0). Vogt (95,5+89,0) zeigte einen starken ersten Sprung, Straub (89,0+82,0) blieb im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

          Der Teamwettbewerb der Frauen ist nicht olympisch und steht trotz großer Bemühungen vor allem der deutschen Springerinnen auch bei den Weltmeisterschaften in Seefeld (19. Februar bis 3. März) nicht auf dem Programm. In der Vorsaison waren die ersten beiden Teamspringen im Weltcup ausgetragen worden, in Hinterzarten und Zao gewann jeweils Japan, Deutschland verpasste als Vierter jeweils das Podest.

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