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Rodlerin Taubitz gewinnt : Schwerer Sturz überschattet deutschen Sieg

  • Aktualisiert am

Am Ende als schnellste im Ziel: Julia Taubitz gewann den Weltcup am Königssee. Bild: EPA

Julia Taubitz hat beim ersten Weltcup des Jahres in Königssee dem schlechten Wetter getrotzt. Bei starkem Schneefall und schwierigen Bedingungen kam es zuvor zu einem Schockmoment.

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          Bei starkem Schneefall hat ein aufreibender Rodel-Weltcup am Königssee am Samstag eine unerwartete Siegerin hervorgebracht. Bei den Frauen verpasste Natalie Geisenberger (Miesbach) erstmals seit sieben Jahren den Erfolg auf ihrer Heimbahn und wurde abermals von ihrer jungen Teamrivalin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) besiegt.

          „Man hätte die Reihenfolge heute auch würfeln können“, sagte Olympiasiegerin Geisenberger, „ich hatte einfach Pech mit meinen Startpositionen. Die Bahn wurde jeweils lange vor mir nicht gefegt und dann gleich nach mir. Wir müssen froh sein, dass Julia ihre Chance so gut genutzt hat.“ Taubitz freute sich über einen „sehr überraschenden und sehr schönen Sieg. Gleich vor mir wurde die Bahn gekehrt, da hatte ich auch Glück.“ Durch ihren zweiten Saisonsieg liegt sie in der Gesamtwertung nur noch 17 Punkte hinter der führenden Geisenberger.

          Überschattet wurde das Rennen vom schweren Sturz der Russin Viktoria Demtschenko. Die Tochter des früheren Weltklasserodlers Albert Demtschenko wurde im ersten Lauf in einem der schnellsten Abschnitte der Bahn von ihrem Schlitten geschleudert und schlug mit dem Helm auf dem Eis auf.

          Wie der verantwortliche Rennarzt Andreas Leidinger wenig später mitteilte, erlitt sie ein Schädel-Hirn-Trauma mit Bewusstlosigkeit. „Sie war zu jeder Zeit kreislaufstabil“, erklärte er. Demtschenko wurde zur Beobachtung in die Klinik Bad Reichenhall transportiert.

          Hinter Taubitz auf den Plätzen zwei und drei landeten Summer Britcher aus den Vereinigten Staaten und die Österreicherin Hannah Prock. Für die Olympia-Zweite Dajana Eitberger (Ilmenau) reichte es nur zum 14. Platz, gleich dahinter landete Tatjana Hüfner (Blankenburg).

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