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Mehrere Rippenbrüche : Schwer gestürzter Ski-Profi will wieder Rennen fahren

  • Aktualisiert am

Schwerer Sturz: Marc Gisin musste mit einem Helikopter von der Piste abtransportiert werden. Bild: AFP

Bei der Abfahrt in Gröden ist der Schweizer Marc Gisin heftig gestürzt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. Zwischenzeitlich musste er sogar künstlich beatmet werden. Doch der Skirennfahrer gibt nicht auf.

          Der im Dezember in Gröden schwer gestürzte Schweizer Skirennfahrer Marc Gisin will nach seiner Reha wieder im Weltcup starten. Der 30-Jährige habe sich zwar noch keinen genauen Plan für die Zukunft zurechtgelegt und müsse den Unfall bestimmt noch mehr verarbeiten, sagte er dem Schweizer Fernsehen am Mittwoch. „Aber grundsätzlich würde ich sehr gerne wieder Skirennen fahren.“

          Der Abfahrer war am 15. Dezember in Gröden böse zu Fall gekommen und hatte sich unter anderem mehrere Rippenbrüche zugezogen, die zu einer Lungenverletzung führten. Deshalb musste er zunächst künstlich beatmet werden. Gisin wurde noch am Unfalltag nach Luzern in die Schweiz geflogen, wo er am 21. Dezember die Intensivstation verließ.

          „Mir geht es den Umständen entsprechend sehr gut“, erzählte Gisin. „Die Ärzte sind erstaunt und erfreut, wie schnell es vorwärts geht. Aber es gibt noch einige Baustellen und es braucht noch ein bisschen Zeit.“ Wegen zwei kleiner Hüftverletzungen muss er an Krücken laufen.

          Der Schweizer räumte ein, bei dem Unfall viel Glück gehabt zu haben, als er auf der Saslong-Piste über einen berüchtigten Kamelbuckel geschleudert wurde und auf Kopf und Rücken aufschlug. Beim Anblick der Videoaufnahmen könne er sich nicht erklären, warum vor dem Sprung seine Ski verkanteten. „Es hätte eine gute Saison werden können. Deshalb ist es sehr schade. Auf der anderen Seite bin ich dankbar, dass ich hier bin und alles wieder gut wird“, sagte er.

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