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Deutsche Rodel-Erfolge : Olympia-Testlauf geglückt

  • Aktualisiert am

Erfolge aneinandergereiht: Die Rodel-Paare Tobias Wendl und Tobias Arlt, Toni Eggert und Sascha Benecken sowie Robin Geueke und David Gamm Bild: dpa

Sowohl Rodel-Olympiasiegerin Geisenberger als auch die Doppelsitzer Eggert/Benecken sichern sich in Südkorea den Weltcup-Gesamtsieg. Dennoch gibt es Kritik an der neuen Bahn.

          Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken haben sich auf der Olympia-Bahn in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang den Weltcup-Gesamtsieg geholt. Geisenberger reichte am Samstag ein zweiter Rang hinter der Russin Tatjana Iwanowa, da ihre größte Rivalin Tatjana Hüfner nur Vierte wurde. Damit ist der Bayerin beim Saisonfinale am kommenden Wochenende in Altenberg ihr fünfter Gesamtsieg in Folge nicht mehr zu nehmen. Zuvor waren Eggert/Benecken zu ihrem achten Weltcup-Sieg in dieser Saison und der zweiten Kristallkugel für den Gesamtsieg ihrer Karriere gefahren.

          Natalie Geisenberger sicherte sich in Pyeongchang, wo sie in einem Jahr ihren Olympiasieg verteidigen will, den Gesamtweltcup.

          „Wenn man WM-Gold gewinnt und auch noch den Gesamtsieg im Weltcup holt, darf man sich wohl mit Fug und Recht als das derzeit beste Doppel der Welt bezeichnen“, sagte Benecken. In der Titelsammlung des erfolgreichen Duos aus Thüringen fehlt damit nur noch die olympische Goldmedaille, die in einem Jahr bei den Winterspielen an selber Stelle folgen soll. Die Titelverteidiger Tobias Wendl/Tobias Arlt aus Bayern fuhren auf den zweiten Rang, auch der dritte Platz auf dem Podest sowie in der Gesamtwertung ging mit den Winterbergern Robin Geueke/David Gamm an Deutschland.

          Ganz zufrieden mit der hochmodernen und mit LED-Licht ausgestatteten Bahn waren die Profis aber nicht. Die Sicherheitsaspekte der neuen Eisrinne sollten nochmal überdacht werden, sagte Wendl. „Niemand möchte noch einmal so etwas erleben wie Vancouver 2010“. Bei den Spielen vor sieben Jahren war der Georgier Nodar Kumaritaschwili in einer schwierigen Kurve aus der Bahn geschleudert worden und ums Leben gekommen. In Pyeongchang gilt vor allem die Kurve neun als gefährlich.

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