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Rodeln : Deutsches Quartett gewinnt Teamtitel

  • Aktualisiert am

Gewohntes Rodel-Bild: jubelnde Deutsche Bild: AP

Auch ohne Georg Hackl haben die deutschen Rodler die EM in Winterberg mit Gold im Teamwettbewerb eröffnet. Silke Kraushaar, David Möller und Patric Leitner/Alexander Resch holten souverän den Titel.

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          Auch ohne ihren Routinier Georg Hackl haben die deutschen Rennrodler mit dem sechsten Mannschaftssieg in Serie einen guten Einstand bei den Heim-Europameisterschaften in Winterberg gefeiert.

          Silke Kraushaar, David Möller sowie die Doppelsitzer Patric Leitner und Alexander Resch fuhren am Freitag auf der Kunsteisbahn im Sauerland in 2:24,552 Minuten einen überlegenen Erfolg in dem nicht-olympischen Wettbewerb ein. Hinter den deutschen Athleten kamen Italien und Lettland auf die weiteren Medaillenränge.

          „Es geht bergauf“

          „Das ist ein sehr guter Auftakt“, freute sich Bundestrainer Thomas Schwab über die Vorstellung seiner Athleten bei Nieselregen. Die Doppel-Olympiasieger Leitner/Resch sowie Kraushaar fuhren jeweils Bestzeit und bescherten dem früheren Weltmeister Möller vor dem letzten Durchgang einen beruhigenden Vorsprung. Doch der 24jährige ruhte sich auf dem Polster nicht aus und machte mit der drittbesten Zeit den Gesamtsieg mit dem Vorsprung von fast sieben Zehntelsekunden perfekt. „Ich wollte nicht hinter den anderen zurückstehen“, sagte Möller und blickte Richtung Olympia; „Das stimmt mich positiv. Es geht bergauf.“

          „Am meisten freut mich die Zeit vom David“, sagte auch Schwab über seinen Athleten, der zuletzt vor allem wegen großer Rückstände auf die Spitze mit sich gehadert hatte. „Er hat endlich mit den Besten mitgehalten.“ Glücklich war nach dem Team-Sieg bei schwierigen Wetterbedingungen auch Olympiasiegerin und Weltcup-Gesamtsiegerin Kraushaar: „Ich hatte einen sehr guten Lauf, wir haben die Abstimmung unserer Schlitten wirklich gut getroffen.“ Am Samstag will die 35jährige auch im Einsitzer ihren EM-Titel verteidigen. Neben der Oberhoferin gelten auch Sylke Otto, Senkrechtstarterin Tatjana Hüfner sowie Barbara Niedernhuber als Medaillenanwärter.

          Sorgen um Hackl

          „Jetzt kann ich meine Trainerlizenz behalten“, scherzte der Bundestrainer nach dem gelungenen Auftakt. In den vier Team-Rennen des Weltcup-Winters hatten die deutschen Rodler noch ihre gewohnte Dominanz vermissen lassen und erst Anfang Januar in Königssee mit Rückkehrer Hackl an der Spitze ihren ersten Sieg eingefahren. Nach dem Team-Erfolg richtete Schwab auch den Blick auf sein wegen einer Grippe in Winterberg fehlendes „Sorgenkind“ Hackl. Der 39jährige sei inzwischen wieder aus der Klinik entlassen und plane nun wieder für seine sechsten Olympischen Winterspiele. „Er macht jetzt ganz vorsichtig einen ersten Trainingslauf.“

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