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Rodeln : David Möller fährt ersten Podestplatz ein

  • Aktualisiert am

Zügig unterwegs: David Möller Bild: REUTERS

Der frühere Weltmeister David Möller hat beim Weltcup-Heimdebüt die Gunst der Stunde genutzt und ist in Abwesenheit von Altmeister Georg Hackl im Eislabyrinth von Altenberg auf den dritten Platz gefahren.

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          Der frühere Weltmeister David Möller hat beim Weltcup-Heimdebüt die Gunst der Stunde genutzt und im dritten Anlauf den ersten Podestplatz der deutschen Rodler im olympischen Winter eingefahren.

          Der 23jährige schaffte am Samstag im Eislabyrinth von Altenberg hinter dem Sieger Markus Kleinheinz aus Österreich und Tony Benshoof (USA) mit dem dritten Rang sein bestes Saisonergebnis (Siehe auch: Ergebnisse Wintersport). „Das ist ein guter Platz“, sagte Möller. „Der Trend zeigt immer mehr nach oben.“ In Abwesenheit von Georg Hackl komplettierten Denis Geppert als Vierter und Jan Eichhorn als Siebter das starke Ergebnis der deutschen Einsitzer.

          Rennen bei klirrender Kälte

          „Das war ein guter Wettkampf unsere Athleten“, freute sich Bundestrainer Thomas Schwab über den Auftritt seiner Rodler im dritten Weltcup-Rennen der Saison. Als einzige der deutschen Schlitten-Asse hatten die Einsitzer bei den beiden ersten Weltcup-Stationen im lettischen Sigulda und auf der neuen Olympia-Bahn von Cesana die Podestplätze noch verfehlt (Siehe auch: Risikosport Rodeln: Wie eine Flipperkugel). Doch nach dem starken Teamergebnis im Erzgebirge war auch Bundestrainer Schwab für die weitere Saison zuversichtlich: „Drei Rodler unter den ersten Zehn - damit bin ich sehr zufrieden.“ Andi Langenhan folgte als Elfter, Denis Bertz kam auf Rang 19.

          „Ich wollte in erster Linie sicher fahren“, erklärte Möller seine Renntaktik bei klirrender Kälte. Nur mit einem zehnten Platz war der Weltmeister von 2004 in die olympische Saison gestartet, auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Cesana landete er zuletzt auf dem vierten Rang. Im dritten Anlauf fuhr Möller nun auf einen Podestplatz, profitierte dabei aber auch von den mäßigen Vorstellungen der Favoriten Albert Demtschenko (Rußland) und Armin Zöggeler (Italien).

          Mit Wut im Bauch

          Weltcup-Gesamtsieger Demtschenko verpatzte den ersten Lauf total, im zweiten Durchgang fuhr der Russe mit Wut im Bauch Bahnrekord - und schob sich noch von Rang 18 auf den fünften Platz vor. Olympiasieger und Weltmeister Zöggeler blieb ebenfalls nicht ohne Fehler und wurde Sechster. „Die extrem harten Bedingungen sind nicht jedem gut bekommen“, erkannte Möller. Auch mit seinen Fahrten war Möller alles andere als zufrieden. Mehr als vier Zehntelsekunden Rückstand hatte der er am Ende auf den Altenberger Seriensieger Kleinheinz - im Rennsport Rodeln eine halbe Ewigkeit. Möller war auch bewußt, daß er bei seiner Rückkehr auf das Podest von den Patzern der Konkurrenz profitiert hatte: „Zöggeler und Demtschenko haben heute nicht ihren besten Tag erwischt.“

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