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Riesenslalom in Semmering : Höfl-Riesch verpasst das Podest

  • Aktualisiert am

Am Ende fehlt Maria Höfl-Riesch eine halbe Sekunde auf einen Podestplatz Bild: AFP

Als Vierte fährt Maria Höfl-Riesch beim Riesenslalom knapp am dritten Podestplatz dieses WM-Winters vorbei. Derweil ist der Ski-Weltcup in München am Neujahrstag trotz der Wetterkapriolen gesichert.

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          Die halbe Sekunde Rückstand aufs Podest konnte Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch die gute Laune nicht verderben. „Vierter ist etwas undankbar, aber trotzdem ein super Ergebnis für mich. Und irgendwann passt alles zusammen, und dann geht’s aufs Podium“, sagte die Doppel-Olympiasiegerin am Freitag nach ihrem besten Riesenslalom-Ergebnis in der WM-Saison.

          Viktoria Rebensburg wurde mit 24 Hundertstelsekunden Rückstand auf Höfl-Riesch beim Weltcup-Rennen in Semmering Fünfte und konnte sich mit dem Resultat nicht richtig anfreunden. „Fünfter Platz, ist okay, es waren einfach andere besser, das muss man so sagen. Aber ich hätte schon vorne mitfahren können“, ärgerte sich die 23-Jährige.

          Höfl-Riesch dagegen hatte ihren zweiten Lauf mit hochgerissenen Armen und einem lauten „Yes“ im Zielbereich gefeiert, musste dann aber noch drei Konkurrentinnen den Vortritt lassen. Kombinations-Weltmeisterin Anna Fenninger holte vor heimischem Publikum in Niederösterreich auf den Tag genau ein Jahr nach ihrem Sieg in Lienz den zweiten Weltcup-Erfolg ihrer Karriere. „Ich habe keine Ahnung, was es mit diesem Tag auf sich hat“, rätselte Fenninger.

          Tina Maze aus Slowenien stellte mit dem neunten Stockerl im zwölften Riesenslalom 2012 einen Rekord auf. „Es ist meine Art, Ski zu fahren, die mich optimistisch nach Schladming schauen lässt. Nicht der Rekord“, sagte Maze mit Blick auf die Titelkämpfe im Februar. Die Französin Tessa Worley kam auf Rang drei. Veronique Hronek schob sich nach Platz 28 im ersten Lauf mit der zweitbesten Laufzeit noch auf Position 18 vor.

          „Für den letzten Schliff sorgte ein Schnee-Import“

          Derweil ist der alpine Ski-Weltcup in München am Neujahrstag trotz der Wetterkapriolen der vergangenen Tage laut Veranstalter gesichert. „Es war zwar ein echter Kraftakt, aber mit der tatkräftigen Unterstützung aller Beteiligten ist es uns gelungen, eine Weltcup-taugliche Strecke am Olympiaberg zu bauen“, sagte Frank Seipp, Chef des Organisationskomitees, am Freitag.

          „Für den letzten Schliff der Strecke sorgte ein Schnee-Import aus dem Chiemgau. Hier hat uns die Gemeinde Reit im Winkl mit ihrer Lieferung frischen Schnees wirklich tatkräftig und partnerschaftlich unterstützt.“ Nach der Absage vor einem Jahr geht es am 1. Januar im Olympiapark um Weltcup-Punkte.

          Auch wenn es kurz vor Weihnachten schlecht aussah: Der Weltcup in München ist gesichert
          Auch wenn es kurz vor Weihnachten schlecht aussah: Der Weltcup in München ist gesichert : Bild: dpa

          Am Freitag begutachte der Internationale Skiverband FIS die Piste und gab Grünes Licht. „Unsere Motivation, dem Publikum einen einzigartigen Weltcup zu bieten, ist natürlich sehr hoch. Und natürlich hoffen wir, dass die Münchner nun auch am Neujahrstag den Weg in den Olympiapark finden, um hier einen ganz außergewöhnlichen Ski-Event zu erleben“, sagte Seipp.

          Für den Parallel-Slalom sind aus deutscher Sicht Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Maria Höfl-Riesch qualifiziert. „Ich freue mich immer auf die Rennen in München“, sagte Höfl-Riesch. Auch Neureuther fiebert dem City-Event entgegen: „Ich freue mich extrem.“

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