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Nordische Ski-WM : Zu Silber gerechnet

  • Aktualisiert am

Konzentriert im V-Stil: Deutschlands Michael Neumayer kurz vor der Landung Bild: dpa

Die deutschen Skispringer landen bei der WM in Val di Fiemme im Teamwettbewerb auf dem zweiten Platz. Nur die Österreicher springen weiter. Zunächst hatte es geheißen, Deutschland wäre Dritter. Doch die Jury korrigiert nachträglich das Ergebnis der Norweger.

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          Die deutschen Skispringer haben durch eine nachträgliche Jury-Entscheidung die Silbermedaille bei den Weltmeisterschaften in Val di Fiemme gewonnen. Das DSV-Quartett mit Andreas Wank, Severin Freund, Michael Neumayer und Richard Freitag wurde an diesem Samstag schließlich auf Rang zwei hinter Österreich notiert, nachdem die Wettkampfrichter die Punktzahl der ursprünglich zweitplazierten Norweger korrigiert hatten. Den dritten Platz belegte die von Einzelweltmeister Kamil Stoch angeführte polnische Mannschaft mit nur 0,8 Punkten Rückstand auf Deutschland.

          Norwegen rutscht von zwei auf vier

          Hintergrund für die nachträgliche Jury-Entscheidung war die Tatsache, dass der Norweger Anders Bardal aus einer anderen Luke gesprungen war – und daher zunächst eine falsche Punktwertung angesetzt wurde. Durch die nachträgliche Bewertung rutschte Norwegen von Platz zwei auf vier und hatte schließlich einen Rückstand von 3,7 Punkten auf Polen. Weltmeister wurde zum fünften Mal in Serie Österreich mit Wolfgang Loitzl, Manuel Fettner, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer.

          Der Titelverteidiger kam auf 1135,9 Punkte und lag damit am Ende klar vor der Konkurrenz. In Predazzo entwickelte sich der erwartete Krimi, der erst durch einen weiten Satz von Morgenstern auf 129,5 Meter im zweiten Durchgang zugunsten der Österreicher vorentschieden wurde. In der letzten Gruppe hatten noch drei Teams die Chance auf die beiden Medaillen hinter Österreich. Zwar legte Weltmeister Stoch für Polen enorm vor, doch Freitag behielt die Nerven und sicherte der Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster unter dem Jubel seiner Teamkollegen die ersehnte Medaille. „Es ist ein Trost für alle, denn wir waren zuvor immer nah dran“, sagte Wank.

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