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Freistil-Rennen : Großer Erfolg für Norwegens WM-Langläufer

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Eine Klasse für sich: Norwegens Langläufer Hans Christer Holund Bild: AFP

Angeführt von Hans Christer Holund können sich Norwegens Skilangläufer bei der WM in Oberstdorf über drei Medaillen im Freistilrennen freuen. Bester Deutscher wird Jonas Dobler mit Rang 23.

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          Angeführt von Gold-Gewinner Hans Christer Holund haben die Norweger ihre Ausnahmeklasse im Ski-Langlauf abermals unter Beweis gestellt. Der 32 Jahre alte Holund setzte sich am Mittwoch über 15 Kilometer in der freien Technik bei der WM in Oberstdorf vor seinen Landsmännern Simen Hegstad Krüger und Harald Oestberg Amundsen durch. Nach seinem Zieleinlauf brüllte Holund seine Freude laut heraus.

          Holund, der 2019 in Seefeld Weltmeister im „Marathon“ über 50 Kilometer geworden war, hatte nach 33:48,7 Minuten einen Vorsprung von 20,2 Sekunden auf Krüger. Topfavorit Alexander Bolschunow aus Russland, der vier Tage zuvor im Skiathlon noch vor fünf Norwegern zu Gold gestürmt war, musste sich diesmal mit Rang vier begnügen.

          Dobler hatte im Ziel fast zwei Minuten Rückstand auf die Spitze, direkt hinter ihm landete Youngster Friedrich Moch in seinem ersten WM-Einzelrennen auf dem 24. Rang. Florian Notz und Lucas Bögl folgten auf den Positionen 26 und 28.

          Titelverteidiger Martin Johnsrud Sundby (36), der zuletzt nicht mehr zum norwegischen Weltcup-Team gehörte hatte und nur dank seines persönlichen Startrechts als Weltmeister teilnahm, wurde im wohl letzten WM-Rennen seiner Karriere Siebter. Olympiasieger Dario Cologna (Schweiz) belegte in Abwesenheit von Topstar Johannes Hösflot Kläbo (Norwegen), der sich auf seine Einsätze in der Staffel und über 50 Kilometer vorbereitet, den 13. Rang.

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