https://www.faz.net/-gtl-77ahy

Nordische Ski-WM : Frenzel liegt in Führung

  • Aktualisiert am

Nach dem Springen in Führung: Kombinierer Eric Frenzel Bild: dpa

Eric Frenzel geht bei der nordischen Ski-WM in Val di Femme als Führender in den 10-Kilometer-Lauf am Nachmittag. Er gewinnt das Springen und geht mit 14 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Christoph Bieler auf die Loipe.

          1 Min.

          Eric Frenzel greift zum zweiten Mal in seiner Laufbahn nach einem Weltmeistertitel in der Nordischen Kombination. Der Oberwiesenthaler gewann an diesem Donnerstag bei den Titelkämpfen in Val di Fiemme das Springen von der Großschanze und geht mit 14 Sekunden Vorsprung in den 10-Kilometer-Lauf am Nachmittag. Frenzel flog bei besten Windbedingungen auf 138,5 Meter und stand damit die größte Weite. Dritter nach dem Springen ist der Japaner Yoshito Watabe, der 25 Sekunden auf Frenzel aufholen muss.  „Schön, dass der Sprung so weit gegangen ist. Er war auch ordentlich zu stehen. Die Ausgangsposition ist natürlich sehr gut. Ich will mein Rennen machen“, sagte Frenzel, der 2011 in Oslo Weltmeister im Wettbewerb von der Normalschanze geworden war.

          Auch damals war er als Sprungsieger in den Lauf gestartet und hatte das Rennen an erster Stelle beendet. Bei immer stärker werdendem Aufwind musste die Anfahrtslänge mehrfach verändert werden. Ein Opfer der weiten Sprünge wurde Tino Edelmann, der bei 132,5 Metern stürzte. Johannes Rydzek als 15. Und Björn Kircheisen als 17. haben Rückstände von über 1:30 Minuten auf Frenzel. Kircheisen ist dennoch optimistisch und spornt zudem seinen Teamkameraden an: „Der Abstand zu den Medaillen ist aufholbar, außer zu Eric. Er wird Weltmeister.“

          Weitere Themen

          Au revoir!

          Tennis-Star Serena Williams : Au revoir!

          Serena Williams verabschiedet sich in Paris von den French Open. Ihre Schmerzen sind zu groß. Für die Zukunft der 39 Jahre alten Mutter stellen sich nun wichtige Fragen.

          Topmeldungen

          Trump und Biden am Dienstag bei der ersten Fernsehdebatte.

          Präsidentenwahlkampf : Trump und die „Proud Boys“

          Donald Trump hatte gehofft, die erste Fernsehdebatte werde die Wende im Präsidentenwahlkampf bringen. Doch sein Auftreten hat das Gegenteil bewirkt – ebenso wie seine Äußerungen zu den „Proud Boys“.
          Rupert Stadler sitzt in München im Gerichtssaal.

          Früherer Audi-Chef : Mit der S-Klasse zum Gericht

          Rupert Stadler hat eine neue Rolle: Er muss sich im Diesel-Prozess verantworten. Früher, in seiner Rolle als Vorstandschef der prestigeträchtigen VW-Marke Audi, fand er mehr Gefallen an öffentlichen Auftritten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.