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Allstar-Game der NHL : „Sie hat mich geschlagen? Wow!“

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Leon Draisaitl zeigte vor dem Allstar-Game seine Passqualitäten. Bild: USA TODAY Sports

Bei seinem Debüt ist für Leon Draisailt schon im Halbfinale Endstation beim Allstar-Game der amerikanischen Eishockey-Liga. Er bleibt ohne Scorerpunkt. Vor dem Spiel aber trumpft der Deutsche auf.

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          Debütant Leon Draisaitl ist beim Allstar-Game der Eishockey-Profiliga NHL früh gescheitert. Mit dem Team der Pacific Division unterlag der Nationalspieler der Auswahl der Central Division im Halbfinale 4:10 und blieb dabei ohne Scorerpunkt. Draisaitl (23), erster deutscher Allstar sei 19 Jahren, durfte beim Showevent in San Jose im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien 6:48 Minuten spielen.

          „Wir waren nicht bereit“, sagte Draisaitl nach dem Aus. Der Stürmer von den Edmonton Oilers ärgerte sich über den schlechten Start mit zwei schnellen Gegentoren, allerdings nur kurz. „Es ging um den Spaß und es war großartig, da draußen zu sein. Da war viel Klasse unterwegs.“ Am Vortag hatte Draisaitl bei der sogenannten „Skills Competition“ aufgetrumpft. Im Kampf um den Titel als bester Passgeber setzte sich der Kölner in 1:09,088 Minuten durch. Zweiter wurde Sebastian Aho von den Carolina Hurricanes (1:18,530).

          Der vierte deutsche Allstar Draisaitl erhielt zwar den Siegerscheck über 25.000 Dollar, erledigte die gestellten Aufgaben aber eigentlich gar nicht am schnellsten. Die amerikanische Olympiasiegerin Brianna Decker benötigte für die diversen Pässe bei der Demonstration für die Zuschauer vor dem offiziellen Wettbewerb drei Sekunden weniger als er. „Sie hat mich geschlagen?“, fragte Draisaitl, „wow, das ist wirklich beeindruckend.“ Bei Decker lief allerdings die Uhr auf dem Videowürfel nicht mit, Fans stoppten die Zeit. Ein Eishockey-Ausrüster würdigte später die starke Leistung und gab bekannt, dass er Decker 25.000 Dollar zahle.

          Das Finale des Allstar-Games, das seit 2016 als Turnier im Format Drei gegen Drei ausgespielt wird, gewann das Team der Metropolitan Division. Im Duell mit den Cracks aus der Central-Staffel setzte sich die Mannschaft um den kanadischen Superstar Sidney Crosby mit 10:5 durch. Crosby (Pittsburgh Penguins) und Mathew Barzal (New York Islanders) verbuchten im Endspiel jeweils zwei Tore und drei Assists.

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