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Dopingverdacht : Langläufer Wurm suspendiert

Unter Dopingverdacht: Harald Wurm Bild: AP

Der Österreichische Skiverband suspendiert den Langläufer Harald Wurm wegen Dopingverdachts und bestätigt, dass gegen Langlauf-Cheftrainer Gerald Heigl ein Ermittlungsverfahren läuft.

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          Der Österreichische Skiverband hat wenige Tage vor der in der finnischen Provinz Nordösterbotten beginnenden Weltcup-Saison den Langläufer Harald Wurm wegen Dopingverdachts suspendiert, den einstweiligen freiwilligen Rückzug seines Langlauf-Cheftrainers Gerald Heigl bekannt gegeben und zugleich bestätigt, dass gegen Heigl ebenfalls ein Ermittlungsverfahren läuft. Der Verdacht gegen Wurm sei aus einem Einblick in die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft gewonnen worden, teilte der Verband mit. Innsbrucker Ermittler hatten am 25. August wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das österreichische Anti-Doping-Gesetz Wurms Haus durchsucht.

          Der ÖSV teilte nun zudem mit: „In den Ermittlungen wird auch der Name von Trainer Gerald Heigl genannt. Heigl hat die Vorwürfe gegenüber dem Verband vehement dementiert und durch seinen Anwalt die Einstellung des Verfahrens beantragt. Um die Mannschaft und den Verband nicht zu belasten, stellt Heigl aus Eigenem seine Trainiertätigkeit bis zur endgültigen Klärung ruhend.“

          Der 31 Jahre alte Wurm war 2006 Juniorenweltmeister im Langlauf-Sprint geworden und hatte 2014 an den Olympischen Spielen in Sotschi teilgenommen. Während der Spiele war Wurms Landsmann Johannes Dürr positiv auf das Blutdopingmittel Erythropoetin getestet worden. Dürr ist bis kommenden Februar gesperrt, das Strafverfahren gegen ihn wurde gegen Auflagenerfüllung im Wege der Diversion, vergleichbar dem deutschen Strafbefehl, eingestellt.

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