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Probleme des Klimawandels : Wie lange geht Wintersport im Grünen noch gut?

Skifahren 2018: die Tschentenalp bei Adelboden in der Schweiz. Bild: Picture-Alliance

Wintersport ist um diese Jahreszeit Motorsport. Man muss weite Wege fahren, um ihn ausüben zu können. Immer auf der Suche nach Schnee. Die Folgen des Klimawandels sind gravierend.

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          Zwei weiße Bänder ziehen sich durch die grünbraune Landschaft. Die Sonne scheint vom blauen Himmel, der so gar nichts von der Novembertristesse ausstrahlt, die zu erwarten wäre. Auf der Resterhöhe in den Kitzbüheler Alpen überlagern sich die Jahreszeiten. Die Webcam an der Bergstation Panoramabahn auf 1890 Metern zeigt die Imitation eines Wintertags – bei spätsommerlichen Rekordtemperaturen. Der Skibetrieb läuft seit Mitte Oktober.

          Möglich machen dies Skidepots. Es ist ein neuer Versuch der Liftbetreiber, dem Klimawandel die Stirn zu bieten. Sie nennen es „Snowfarming“. Ende der vergangenen Saison, als es ein letztes Mal kalt genug wurde, um auf moderne Art Frau Holle zu spielen, schossen die Schneekanonen aus allen Rohren. Der so produzierte Schnee wurde gehortet, sorgsam zu Hügeln aufgeschichtet, auf Kunststoffmatten gelagert, unter Planen geschützt. Und nun zum neuen Winteranfang wieder ausgerollt.

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