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Zum Tod von Jake Burton : Der Vater des Snowboardens

Vater und Seele des Snowboardens: Jack Burton ist tot. Bild: AFP

Ob Erfinder oder nur einer der Pioniere: Ohne Jake Burton gäbe es das Snowboarden nicht. Seine Mitarbeiter gingen am Freitag zum Gedenken an ihn Snowboarden.

  • -Aktualisiert am
          2 Min.

          Es ist eine Meldung, die das Snowboarden im Herzen trifft: Jake Burton ist im Alter von 65 Jahren am Donnerstag an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Der Amerikaner, so heißt es gemeinhin, habe in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Snowboard erfunden. Ob das stimmt, oder ob er nur einer von mehreren Pionieren war, die das neue Sportgerät konstruierten, tut nichts zur Sache. Selbst wenn er nicht der alleinige Erfinder des Snowboards war, so war er ganz ohne Zweifel der Vater des Snowboardens; der Mann, der eine neue Sportart kreierte und sie mit glühender Leidenschaft erst zu einer wilden, ungezügelten Lifestyle-Disziplin machte – und dann in den Mainstream führte.

          In den Anfängen, als kein Skigebiet die chaotischen Boarder, die ihren Sport aus der Philosophie und Fahrtechnik des Skateboardens entwickelten, willkommen hieß, tingelte Burton durch Amerika, um aus dem Kofferraum seines Lieferwagens Bretter zu verkaufen. Jeder Deal war ein Triumph. Burtons Elan, seine unzerbrechliche Überzeugung, dass dieses Sportgerät eine jugendlich-frische Alternative zum Skifahren werden würde, war jahrelang einer harten Probe unterzogen, doch nach und nach wurde seine Vision wahr. Skifahren war in einer Phase der Stagnation, immer mehr Jugendliche begeisterten sich für das coole Boarden.

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